HANS ETTLIN: Nach kraftvollem Schlussspurt ist er am Ziel

Hans Ettlin hat für den Sport gelebt. Zuerst als Spitzensportler, dann als Obwaldner Sportchef. Seit er pensioniert ist, zeigt er noch eine weitere Seite seiner Person.

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Hans Ettlin frönt seinem Hobby, dem Schnitzen von Holzmasken. (Bild Urs Rüttimann/Neue OZ)

Hans Ettlin frönt seinem Hobby, dem Schnitzen von Holzmasken. (Bild Urs Rüttimann/Neue OZ)

«Ich würde meinen Weg wieder so wählen», sagt Hans Ettlin. Jetzt zwar, mit 63 Jahren, spürt der einstige Olympia-Kunstturner da und dort eine Verletzung aus vergangener Zeit. Und die Gleitschirmausrüstung hat er zwei Tage vor seiner Hüftoperation verkauft. «Bewusst, nach einem letzten Flug mit Kollegen», erzählt er, «sodass heute keine erdrückende Wehmut aufkommt, wenn ich einen Gleitschirm am Himmel sehe.» Doch andere Sportarten, namentlich Sportklettern, Kanufahren, Höhlen begehen, Skitouren und Bike, füllen nun die Tage nach seiner Pensionierung aus, nachdem ihm zuvor Sport im Berufsleben viel Sinn gegeben hat.

Späte Karriere als Kunstturner
Hans Ettlin weiss und wusste schon immer, was er tat: Mit 16 Jahren erzwang er gegen den Willen der Eltern den Beitritt in den Kernser Turnverein. «Mein Vater war Politiker und Regierungsrat der CVP und hat sich an den liberalen Wurzeln des STV Kerns gestossen.» Eine Alternative von katholischer Seite wurde in Kerns keine geboten. Sein grosses Talent im Sport blinkte dann 1963 mit 18 Jahren an der kantonalen Kunstturnmeisterschaft erstmals auf, als er von 100 Teilnehmern den 3. Rang belegte. Voll in Fahrt kam seine Sportlerkarriere aber erst in seiner Luzerner Lehrzeit als Elektrozeichner. Damals begann er intensiv Kunstturnen zu trainieren. Sein Förderer war Jack Günthard, einst Trainer der Schweizer Nationalmannschaft.

Urs Rüttimann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.