HarmoS-Abstimmung könnte sistiert werden

Möglich, dass Obwaldens Kantonsrat im Juni nicht über das HarmoS-Konkordat diskutiert: Die Regierung erwägt, das Geschäft von sich aus zurückzuziehen.

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Unterrichtsszene aus einer 4. Primarschulklasse in Sarnen. (Bild Adrian Venetz/Neue OZ)

Unterrichtsszene aus einer 4. Primarschulklasse in Sarnen. (Bild Adrian Venetz/Neue OZ)

Es ist noch keineswegs sicher, dass der Obwaldner Kantonsrat im Juni über den Beitritt des Kantons zum Bildungskonkordat HarmoS entscheidet. Zum einen will sich CSP-Kantonsrat Franz Enderli dafür einsetzen, dass das Geschäft abtraktandiert oder zurückgestellt wird. Zum andern ist es sogar möglich, dass die Regierung das Thema von sich aus im Moment zurückstellt, wie Bildungsdirektor Hans Hofer auf Anfrage erklärte.

Die Regierung habe am Dienstag darüber diskutiert, jedoch noch keinen Entscheid gefällt, sagt Hofer. Enderli geht davon aus, dass in Obwalden keine Mehrheit für HarmoS zu holen ist. Man solle also nicht ein sehr wahrscheinliches Nein riskieren. Inzwischen haben zehn Kantone dem Konkordat zugestimmt, damit kann es in Kraft treten.

Markus von Rotz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Obwaldner Zeitung.