Hauspflege soll gefördert werden

Die Gemeinde Sarnen setzt auf häusliche Betreuung der älteren Leute. Das hat nicht zuletzt finanzielle Gründe. Die Kosten für Pflege stiegen seit 2010 sehr stark an.

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Marliese Behring im Garten des Kurhauses  am See in Wilen. (Bild: Corinne Ganzmann/Neue NZ)

Marliese Behring im Garten des Kurhauses am See in Wilen. (Bild: Corinne Ganzmann/Neue NZ)

Auf das Dreifache dürften die Pflegekosten für die Gemeinde Sarnen in den nächsten 20 Jahren steigen. Dem will der Gemeinderat Gegensteuer geben. Er plant darum, die Hauspflege mit verschiedenen Massnahmen zu fördern.

Die Neuausrichtung von Betreuung und Pflege im Alter wird auf drei Pfeilern aufgebaut. Vorerst organisiert und moderiert eine Projektgruppe öffentliche Veranstaltungen. Dabei zeigt man mögliche Modelle auf, diskutiert und überprüft ihre Realisation samt Kostenfolgen, bevor man sie allenfalls umsetzt. Die Gemeinde plant auch die Schaffung einer unabhängigen Beratungsstelle für ältere Menschen. Sie klärt Bedürfnisse und Wünsche im Einzelfall und entwirft eine für alle Betroffenen gute Lösung. Menschen sollen so unterstützt werden, dass sie so lange wie möglich in ihrem privaten Umfeld bleiben können. Schliesslich will man ein effizientes Anreizsystem für die Betreuung zu Hause schaffen.

Eine vom Gemeinderat bestellte Studie kommt zum Schluss, dass die Zahl der Pflegeplätze für die Jahre bis 2035 ausreicht, ganz im Gegensatz zu einer früher von der Stiftung Zukunft Alter präsentierten Untersuchung.

red

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