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Heimweh zieht Scharen ans Alpenschlagerfestival ob Engelberg

Der Männerchor Heimweh bildete den Höhepunkt des Alpenschlagerfestivals. Davor überzeugten die Nidwaldner Meitli mit einem beherzten Auftritt.
Richard Greuter
Der Auftritt des bekannten Männerchor «Heimweh» sorgte für einen grossen Publikumsaufmarsch. Im Bild Leadsänger Bernhard Betschart (Mitte) mit den beiden Tenorstimmen Ricardo (links) und Daniel. (Bilder: Richard Greuter (Engelberg, 25. August 2018))

Der Auftritt des bekannten Männerchor «Heimweh» sorgte für einen grossen Publikumsaufmarsch. Im Bild Leadsänger Bernhard Betschart (Mitte) mit den beiden Tenorstimmen Ricardo (links) und Daniel. (Bilder: Richard Greuter (Engelberg, 25. August 2018))

Das Männerchorprojekt Heimweh erlebte in den letzten Jahren einen kometenhaften Aufstieg. Am Samstagabend zogen die acht Männer scharenweise Fans an das Alpenschlagerfestival im Ristis im Brunni-Gebiet ob Engelberg. Wegen der kühlen Temperaturen wurde das Festzelt im hinteren Bereich geschlossen und beheizt. Die Folge waren beschränkte Platzverhältnisse für die mehr als 400 Besucher. Trotzdem versammelte sich ein aufgestelltes und gut gelauntes Publikum, wie Andy L. Lütolf in seiner Moderation feststellte.

Bernhard Betschart, das bekannteste Gesicht von Heimweh, berichtete zu Beginn des Hauptkonzertes aus seiner Jugendzeit auf einem Bergbauernhof. «Ihr könnt selber überlegen, wo ihr zu Hause seid», meinte er zum ersten Lied «Drheime». Die Sänger berichteten über persönliche Geschichten aus ihrem Alltag und ein dazu passendes Lied. Das begeisterte Publikum sang mit und klatschte im Rhythmus.

«Steimanndli-Juiz» in rockiger Form

Die begabten Popsänger und urchigen Jodler boten einen einmaligen Sound, der unter die Haut ging. Dafür ernteten die Männer aus fünf verschiedenen Kantonen grossen, zum Schluss sogar frenetischen Applaus. Trotz des Verlangens des Publikums nach weiteren Zugaben blieb es mit dem Erfolgshit «Rosmarie» nur bei einer.

Mit ihrem frischen und unbescherten Auftritt erfreuten die Nidwaldner Meitli das Ristis-Publikum (von links): Julia Leu, Peter Odermatt, Lisa Hess, Fabienne Näpflin, Selina Odermatt, Cornelia Barmettler und Marie-Soleil Flüeler.

Mit ihrem frischen und unbescherten Auftritt erfreuten die Nidwaldner Meitli das Ristis-Publikum (von links): Julia Leu, Peter Odermatt, Lisa Hess, Fabienne Näpflin, Selina Odermatt, Cornelia Barmettler und Marie-Soleil Flüeler.

Am Samstagabend hatten aber auch die Nidwaldner Meitli während eineinhalb Stunden einen grossen Auftritt. Mit viel Herz und Freude unterhielten sie das Publikum mit volkstümlichen Klängen. Mit Volksmusik-Hits wie «Uf hechä Bärge», welcher sich inzwischen zur Nidwaldner Hymne entwickelt hat, aber auch anderen bekannten Ohrwürmern wie «Ufem Stoos ob Schwyz», «Im Örgelihuus» und «Alls was bruchsch uf der Wält» sangen sie sich in die Herzen des Publikums. Selbst eine rockige Version des Naturjodels «Steimanndli-Juiz», einer der bekanntesten Jodelhits der letzten Jahre, war in ihrem Repertoire.

Gute Stimmung mit Alphorn und Handorgel

Die Volksmusikgruppe Nidwaldner Meitli entstand vor einem Jahr. Jede Woche träfen sich die Sechs zur Probe, berichtete die 16-jährige Selina Odermatt. Dieser sei ihr bisher grösster Auftritt, so die KV-Lehrtochter: «Wir haben daher auch etwas intensiver geprobt.»

Am Freitag sorgten die Partyhelden aus Österreich am Alpenschlagerfestival für eine typische Ristis-Stimmung. Am Sonntag spielte das bekannte Handorgel-Duo Dani & Thedy Christen beliebte Fox- und Ländlermelodien zur Unterhaltung.

Danach folgte die Ostschweizerin Lisa Stoll mit ihrem Alphorn. Zum Schluss brachte Melissa Naschenweng, der Wirbelwind aus dem österreichischen Kärntnerland, mit ihrer steirischen Harmonika dem Ristis nochmal richtig Stimmung.

Hinweis: Die Nidwaldner-Meitli sind am Samstag, 1. September an der Jubiläums-Chilbi "75 Jahre Kirche Stansstad" zwischen 17 und 19 Uhr zu hören.

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