HELIKOPTERUNFALL: «Zum Landen zu gefährlich»

Starke Winde und Neuschnee: Das Titlisgebiet sei für Luftwaffenübungen zu gefährlich, kritisiert ein Schweizer Pilot. Der Unfall beschäftigt auch die Politik.

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Der Helikopter der Bundeswehr kann vorläufig nicht geborgen werden. (Bild pd)

Der Helikopter der Bundeswehr kann vorläufig nicht geborgen werden. (Bild pd)

Der beschädigte Helikopter liegt immer noch an der Unfallstelle im Schaftal unterhalb des Titlis. Am Freitagabend landete ein Vertreter der Bundeswehr in Emmen. Der Oberst­leutnant der Generalflugsicherheit untersuchte den Helikopterunfall gestern vor Ort.

Über die möglichen Unfallursachen äussern sich die Untersuchungsbehörden nicht. Auskunft zur Übung gibt es aber. «Das Heli-Team trainierte im Titlisgebiet eine Bugrad-Landung. Dabei kam der Helikopter ins Rutschen», erklärt Major Markus Beck, Leiter Infoarbeit der Division luftbewegliche Operationen. Eine Bugrad-Landung werde bei Ein- und Ausstiegsmanövern mit wenig Platz angewendet.

Nationalrat Josef Lang lanciert nach dem Zwischenfall vom letzten Freitag einen Vorstoss im Parlament. «Ein ziviler Berufspilot erklärte mir im Vertrauen, dass er an der Unglücksstelle keine Landungsmanöver durchführen würde. Solche Übungen seien zu gefährlich.»

Ernst Meier

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der «Zentralschweiz am Sonntag».