HERGISWIL: Vom vermissten Segler fehlt noch jede Spur

Noch immer wird der Segler vermisst, der am 9. Juli mit seinem Segelboot von Hergiswil auf den Vierwaldstättersee fuhr. Bleibt er länger verschwunden, kann er für verschollen erklärt werden.

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Beim Segelboot des vermissten Rolf von Moos im Hafen von Hergiswil sind Blumen und Kerzen niedergelegt worden. (Bild geri Wyss/Neue NZ)

Beim Segelboot des vermissten Rolf von Moos im Hafen von Hergiswil sind Blumen und Kerzen niedergelegt worden. (Bild geri Wyss/Neue NZ)

Vom 57-jährigen Sachsler Rolf von Moos, der am 9. Juli mit seinem Segelschiff von Hergiswil auf den Vierwaldstättersee fuhr, fehlt noch immer jede Spur. Falls er aber länger verschwunden bleibt, sieht das Gesetz die Möglichkeit einer Verschollenenerklärung vor.

«Ist der Tod einer Person höchst wahrscheinlich, weil sie in hoher Todesgefahr verschwunden oder seit langem ohne Nachricht abwesend ist, so kann sie das Gericht auf das Gesuch derer, die aus ihrem Tode Rechte ableiten, für verschollen erklären», heisst es im Zivilgesetzbuch. Das würde die Rechtslage ändern. Wer behauptet, die Person lebe, müsste dies beweisen können.

Matthias Piazza

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Dienstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.