Hier kommen Masten-Elemente angeflogen

Ein Schwerlasthelikopter hat die Montage von 15 Masten der neuen Seilbahn auf die Melchsee-Frutt unterstützt. Der russische Helikopter Kamov KA 32A12 transportierte dabei bis zu vier Tonnen schwere Elemente.

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Tonnenshwere Einzelteile der neuen Seilbahnmasten der neuen 15er Gondelbahn werden vom Riesenhelikoper Kamov auf Melchsee-Frutt geflogen. (Bild: Keystone)

Tonnenshwere Einzelteile der neuen Seilbahnmasten der neuen 15er Gondelbahn werden vom Riesenhelikoper Kamov auf Melchsee-Frutt geflogen. (Bild: Keystone)

Der Einsatz sei am Montagabend begonnen und am Dienstag am frühen Nachmittag beendet worden. Dies sagte Toni von Rotz, der technische Leiter der Melchsee-Frutt Sportbahnen, auf Anfrage der sda. Der Helikopter flog die Elemente der Masten vom Parkplatz bei der Talstation zu den Fundamenten, wo sie montiert wurden. Pro Mast waren mehrere Flüge nötig.

Frutt-Gondel mit der Bergstation auf der Melchsee-Frutt. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)
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Xander Seiler, Geschäftsführer der Sportbahnen Melchsee-Frutt, vor der Bergstation. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)
Korporationspräsident Niklaus Ettlin (links) und Geschäftsführer Xander Seiler blicken Richtung Bergstation. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)
Die neue Talstation auf der Stöckalp. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)
Blick auf die Talstation Stöckalp. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)
Gondel in der Bergstation. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)
Der Pistenbully für den Gepäcktransport steht bei der Bergstation bereit. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)
Mitarbeiter der Gondelbahn beim Verladen in der Bergstation. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)
Schlittelspass auf der Melchsee-Frutt. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)
Durchgang von der Bergstation zu Melchsee-Frutt Dorf. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)
Ab dem 15. Dezember offiziell in Betrieb: Gondelbahn auf die Frutt. (Bild: PD)
Ohne Schwelle können die Skifahrer und Schlittler in die Gondeln einsteigen, im Bild die Schalterhalle. (Bild: Videostill René Meier / luzernerzeitung.ch)
Hier fahren die Gondeln in die Bergstation hinein. (Bild: Videostill René Meier / luzernerzeitung.ch)
Die ganze Seilbahnanlage ist permanent videoüberwacht. (Bild: Videostill René Meier / luzernerzeitung.ch)
Die neue Gondelbahn ist 3050 Meter lang... (Bild: Videostill René Meier / luzernerzeitung.ch)
... und legt sechs Meter pro Sekunde zurück. (Bild: Videostill René Meier / luzernerzeitung.ch)
Das Seil ist 70 Tonnen schwer. (Bild: Videostill René Meier / luzernerzeitung.ch)
Testfahrten Ende November auf der neuen Bahn. (Bild: PD)
Ein Mitarbeiter der Kernser Firma von Rotz Seilbahnen AG bei Abbrucharbeiten Ende Oktober 2012. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)
Was sich nicht in Einzelteilen abmontieren lässt, wird
mit Schneidbrennern zerlegt und wegtransportiert. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)
Im kommenden Jahr werden die Bahnanlagen in der alten Bergstation auf der Frutt demontiert. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)
Auch die alte Talstation wird abgebrochen. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)
Die alten 101 Gondeln haben alle für 300 Franken das Stück einen neuen Besitzer gefunden. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)
Die Sportbahnen Melchsee-Frutt und die Firma von Rotz Seilbahnen AG haben sich nämlich entschlossen, 3300 Meter Seil an Toni Rüttimann zu verschenken, der seit vielen Jahren ohne Entgelt Hängebrücken in Entwicklungsländern baut. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)
Am 15. Dezember ist die offizielle Eröffnung der neuen Gondelbahn angesagt. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)
Die Talstation der Sportbahnen-Frutt mit der Gondelbahn von der Stöckalp auf die Frutt. Im Bild rechts eine neue Gondel, mit denen Testfahrten unternommen werden. (Bild: Markus von Rotz / Neue OZ)
Die alte Gondelbahn der Sportbahnen Melchsee-Frutt fährt noch bis zum 21. Oktober. (Bild: Markus von Rotz / Neue OZ)
Die grosse Baustelle beim ehemaligen Hotel Reinhard auf Melchsee-Frutt anfangs Oktober (Bild: Markus von Rotz / Neue OZ)
Spleissung des Seils am 13. August bei der Talstation Stöckalp. (Bild: Keystone)
Spleissung des Seils am 13. August bei der Talstation Stöckalp. (Bild: Keystone)
Spleissung des Seils am 13. August bei der Talstation Stöckalp. (Bild: Keystone)
Spleissung des Seils am 13. August bei der Talstation Stöckalp. (Bild: Keystone)
Spleissung des Seils am 13. August bei der Talstation Stöckalp. (Bild: Keystone)
Spleissung des Seils am 13. August bei der Talstation Stöckalp. (Bild: Keystone)
Spleissung des Seils am 13. August bei der Talstation Stöckalp. (Bild: Keystone)
Xander Seiler von den Sportbahnen Melchsee-Frutt bei der Talstation auf Stöckalp. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ)
Talstation auf der Stöckalp am 22. August (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ)
Xander Seiler von den Sportbahnen Melchsee-Frutt bei der Talstation auf Stöckalp. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ)
3. August: Transport des Seils durch Kerns. (Bild: Adrian Venetz/Neue OZ)
Bild: Adrian Venetz/Neue OZ
Bild: Adrian Venetz/Neue OZ
Bild: Adrian Venetz/Neue OZ
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Bild: Adrian Venetz/Neue OZ
Bild: Adrian Venetz/Neue OZ
Bild: Adrian Venetz/Neue OZ
Bild: Adrian Venetz/Neue OZ
Bild: Adrian Venetz/Neue OZ
Bild: Adrian Venetz/Neue OZ
Bild: Adrian Venetz/Neue OZ
Der grösste in Europa verfügbare Helikopter, der KA-32A12 Kamov, von der Schweizer Firma Heliswiss transportiert am Dienstag, 10. Juli, die Einzelteile der Seilbahnmasten der neuen 15er Gondelbahn der Melchsee-Frutt Bahnen zum Hochplateau von Melchsee-Frutt. Vor Ort werden die bis zu 4 Tonnen schweren Elemente von Arbeitern zusammengeschraubt. (Bild: Keystone)
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Bild: Gerri Wyss/Neue OZ
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Bild: Keystone
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Frutt-Gondel mit der Bergstation auf der Melchsee-Frutt. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)

Der Helikopter Kamov KA 32A12 ist nach Angaben der Heliswiss die leistungsfähigste zivile Maschine, die in Europa zum Einsatz kommt. Er kann bis zu fünf Tonnen heben. Dank seines Doppelrotors schwebe er sehr stabil und eigne sich gut als «Kran der Lüfte».

An der neuen Gondelbahn von der Stöckalp auf die Melchsee-Frutt wird seit einem Jahr gebaut. Die neue Talstation ist mehrheitlich fertig, die Bergstation ist im Bau. Die 3050 Meter lange Bahn wird über 15er-Gondeln verfügen und 1325 Personen pro Stunde befördern können.

sda