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Gemeindehaus Lungern: «Hier sollen sich alle wohl fühlen»

Nach einer intensiven Bauzeit erstrahlt das neue Gemeindehaus in neuem Glanz. Am Sonntag wurde es mit Einsegnung und Schlüsselübergabe offiziell eingeweiht.
Birgit Scheidegger
Pater Dominik segnete das Gemeindehaus. (Bild: Birgit Scheidegger (Lungern, 9. September 2018))

Pater Dominik segnete das Gemeindehaus. (Bild: Birgit Scheidegger (Lungern, 9. September 2018))

Es war einer seiner ersten Auftritte als Gemeindepräsident von Lungern und deshalb für ihn besonders bewegend: «Es ist ein spezieller Tag», betonte Albert Amgarten bei der Eröffnung des Gemeindehauses. «Und es soll auch ein besonderer Tag für die Bevölkerung werden, der allen in guter Erinnerung bleibt.»

Die Gemeinde kaufte das sanierungsbedürftige Bankgebäude nach dem Auszug der Bank im Dezember 2012 zur Sicherung der Räumlichkeiten für die Verwaltung. Von Mai bis November 2016 wurden die Grundlagen sowie eine Kostenschätzung erarbeitet, und im Februar 2017 gaben die Bürger grünes Licht für das Bauvorhaben. Bereits im Juni des gleichen Jahres wurde das Baugesuch eingereicht und im Januar 2018 mit dem Bau begonnen.

Das neue Gemeindehaus in Lungern. (Bilder: Birgit Scheidegger (Lungern, 9. September 2018))
Geduldig warten die Gäste auf den Einlass ins neue Gemeindehaus.
Gespräche am neuen Schalter.
Gemeindepräsident Albert Amgarten überreicht dem Gemeindeschreiber Adrian Truttmann (rechts) den symbolischen Schlüssel.
Das neue Sitzungszimmer des Gemeinderates mit grossem Bildschirm und Bildern.
Das Gebäude stand zur Besichtigung offen. Die Bevölkerung nutzte die Gelegenheit, auch einen Augenschein in die beiden Wohnungen zu werfen.
Ein Fenster des Künstlers Lukas Gasser bildet nun einen Blickfang im neuen Treppenhaus.
Die Bläsergruppe Lungern unterhielt die Gäste musikalisch.
8 Bilder

Im Gemeindehaus Lungern steht alles auf Anfang

Jetzt – nur acht Monate später – zeigt sich das neue Gemeindehaus, in das zwei Wohnungen integriert wurden, einladend und heimelig, wie der Gemeindepräsident in seiner Ansprache unterstrich. «Über dem Eingang steht ‹Willkum›. Dieses Wort soll für Tradition, Kultur und Zeitgeist stehen», so Amgarten.

640 Kilo Farbe und 800 Eternitplatten verarbeitet

Er dankte am Sonntag allen, die in irgendeiner Art und Weise zum Gelingen beigetragen haben, allen voran den Bürgern, den Mitarbeitern, den Anwohnern und den Handwerkern. «Hier sollen sich alle wohl fühlen und die Mitarbeiter sollen sich entfalten können», so Amgarten. Die genaue Endabrechnung liegt noch nicht vor, doch das Projekt liegt im Budget», erklärte Gemeinderat Franco Castelanelli und präsentierte noch weitere Zahlen: «Verarbeitet wurden rund zehn Kilometer Kabel, 640 Kilogramm Farbe, 78 Fenster und Glastüren und fast 800 Eternitplatten».

«Es soll schützen das Recht und wehren dem Unrecht». Mit diesen Worten segnete Pater Dominik das Gebäude, bevor Albert Amgarten dem Gemeindeschreiber Adrian Truttmann einen symbolischen Schlüssel überreichte. Er dankte den angrenzenden Anwohnern für ihre Geduld und seinem Vorgänger Sepp Vogler für die grosse Vorarbeit.

Danach hatten die Bürger Gelegenheit, einen Blick in die Räume inklusive Wohnungen zu werfen. Die Büroarbeitsplätze sind zeitgemäss gestaltet und eingerichtet. Alles ist behindertengerecht ausgestattet, die einzelnen Stockwerke können via Aufzug erreicht werden. Im Rahmen der Sanierungsarbeiten wurden auch die aktuell gültigen Brandschutzvorschriften umgesetzt. Die ehemaligen Fenster des Künstlers Lukas Gasser bilden nun einen Blickfang im Treppenhaus.

Eine Fotovoltaikanlage ist auf dem Dach integriert

Ein grosses Augenmerk wurde auf die Energiegewinnung mit einer dachintegrierten Fotovoltaikanlage gesetzt. «Damit decken wir 20 bis 30 Prozent des elektrischen Stromverbrauchs ab», erklärte Castelanelli. Die Ölheizung wurde durch den Anschluss an den Wärmeverbund Lungern, in dem einheimisches Holz verbrannt wird, ersetzt.

Die Regale und auch das Zwischenlager der Gemeindeverwaltung sind noch leer und es braucht sicherlich noch einige Zeit bis alles fertig eingeräumt ist. Was aber sicher ist: Den Bürgerinnen und Bürgern gefällt «ihr» neues Gemeindehaus.

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