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HITZE: Feuerverbote in Luzern, Zug und Obwalden

Wegen grosser Gefahr von Flur- und Waldbränden haben die Luzerner, Zuger und Obwaldner Behörden ein allgemeines Feuerverbot auf ihren Kantonsgebieten erlassen. Es gibt jedoch auch Ausnahmen.
Der Kanton Luzern erlässt ein allgemeines Feuerverbot. (Symbolbild Keystone)

Der Kanton Luzern erlässt ein allgemeines Feuerverbot. (Symbolbild Keystone)

Laut Angaben der Luzerner Dienststelle Landwirtschaft und Wald ist es ab sofort verboten, im Freien Feuer zu entfachen oder Streichhölzer und Raucherwaren wegzuwerfen. Zudem ist die Benutzung sämtlicher Grillstellen im Freien und Einweggrills, das Abbrennen von Feuerwerken sowie das Steigenlassen von Heissluft-Ballonen sowie sogenannten Himmelslaternen verboten.

Ausgenommen vom Verbot ist das Grillieren in Gärten oder auf Balkonen mit Gas- oder Holzkohlegrill sowie in festen Cheminées.

Grosse Waldbrandgefahr

Der Kanton Luzern schätzt die Waldbrandgefahr als gross ein (Stufe 4 von 5). Das Verbot sei in Absprache mit den Zentralschweizer Kantonen erfolgt. Grund dafür ist die derzeitige Trockenheit und die grosse Brandgefahr in Wäldern und auf Wiesen. Wer sich nicht daran hält, muss mit einer Busse rechnen.

Die Böden, die Vegetation sowie das herumliegende Ast- und Laubmaterial seien trocken und leicht entflammbar. Es bestehe Gefahr, dass weggeworfene brennende Streichhölzer, Raucherwaren oder der Funkenflug eines Grillfeuers Feuer auslösen. Diese könnten sich über die Humusschicht oder die Bodenvegetation ausbreiten und auf Baumkronen übergreifen.

Keine Entspannung in Sicht

Die Luzerner Behörden gehen aufgrund der aktuellen Wetterprognosen davon aus, dass die Hitzeperiode noch mindestens eine Woche andauern wird. Kurze Gewitterregen vermögen die Situation nicht zu entschärfen, schreibt die Dienststelle Landwirtschaft und Wald weiter. Eine Entspannung der Gefahrenlage ist frühestens nach einer intensiven Regenphase von mindestens zwei Tagen zu erwarten. Erst dann kann das Verbot wieder ausser Kraft gesetzt werden.

1. August: Keine Raketen?

Sollte es also bis Ende Monat keine lang anhaltenden Niederschläge geben, ist auch für den 1. August von einem Feuer- und Raketenverbot auszugehen.

Die Kantone Nidwalden, Uri und Schwyz mahnen zu sorgfältigem Umgang mit Feuer (Warnstufe 3). Der Kanton Schwyz will am Freitag über ein Feuerverbot entscheiden.

Letztmals hatten alle Zentralschweizer Kantone im Jahr 2007 ein Feuerverbot erlassen. Dieses dauert zwei Wochen.

HINWEIS: Aktuelle Gefahrenlage unter www.waldbrandgefahr.ch

rem/sda

Die Waldbrandgefahrenkarte Stand Donnerstagmittag 13 Uhr. Gelb: Mässige Gefahr (Stufe 2), Orange: erhebliche Gefahr (Stufe 3). Rot: Grosse Gefahr (Stufe 4), Dunkelrot: Sehr grosse Gefahr (Stufe 5). Hellschwarz: Feuerverbot im Wald. Dunkelschwarz: Totales Feuerverbot. (Bild: Grafik: Bundesamt für Umwelt.)

Die Waldbrandgefahrenkarte Stand Donnerstagmittag 13 Uhr. Gelb: Mässige Gefahr (Stufe 2), Orange: erhebliche Gefahr (Stufe 3). Rot: Grosse Gefahr (Stufe 4), Dunkelrot: Sehr grosse Gefahr (Stufe 5). Hellschwarz: Feuerverbot im Wald. Dunkelschwarz: Totales Feuerverbot. (Bild: Grafik: Bundesamt für Umwelt.)

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