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HOCHWASSER: Bauprojekt für die Sarneraa liegt bald vor

Knapp ein Jahr nach dem Ja der Obwaldner Stimmberechtigten wird das Bauprojekt für den Hochwasserschutz entlang der Sarneraa vorliegen. Mit den Bauarbeiten wird frühestens Anfang 2017 begonnen.
Bei anhaltenden Regenfällen könnte die Sarneraa über die Ufer treten. (Bild: Archiv Neue OZ)

Bei anhaltenden Regenfällen könnte die Sarneraa über die Ufer treten. (Bild: Archiv Neue OZ)

Die Stimmberechtigten hatten am 28. September 2014 zu diesem grossen Hochwasserschutzprojekt und dessen Finanzierung mittels einer kantonalen Zwecksteuer Ja gesagt. Herzstück des neuen Hochwasserschutzes entlang der Sarner Aa ist ein 6,6 Kilometer langer Entlastungsstollen vom Sarner- zum Wichelsee sowie die Regulierung des Sarnersees.

Das Bauprojekt werde Ende August vorliegen, teilte das Baudepartement mit. Es werde dann von den kantonalen Amtsstellen und dem Bund geprüft.

Das Baudepartement erklärte, dass der Bund der grösste Geldgeber für das 115-Millionen-Franken-Projekt sei. Es seien deshalb auch die Bewilligungs- und Subventionsvorgaben des Bundes zu berücksichtigen.

Auch ökologsich ein Gewinn

Die Sarneraa muss deswegen ökologisch aufgewertet werden. Die Sarneraa wird zwischen dem Bitzighoferbach bis oberhalb des Wichelsees verbreitert. Amphibien und Reptilien, aber auch Seeforelle, Nase und Äsche sollen einen besseren Lebensraum erhalten. Die neuen Bauwerke, die für den Hochwasserschutz nötig sind, sollen sich möglichst gut in die Landschaft einfügen.

Festgelegt werden muss ferner, wie der Sarnersee reguliert werden soll. Mit den Anrainerkantonen des Vierwaldstättersees sei im März eine Lösung gefunden worden, die den Hochwasserschutz allseits sicherstelle. Diese Lösung müsse aber noch von den jeweiligen Kantonsregierungen genehmigt werden.

Sobald die Aufwertungsmassnahmen an der Sarneraa und die Vorgaben zur Seeregulierung verbindlich feststünden, könne die Detailplanung am Hochwasserentlastungsstollen vorangetrieben werden, teilte das Baudepartement mit.

Mit den Bauarbeiten soll Anfang 2017 begonnen werden. Voraussetzung sei aber, dass kein langwieriges Rechtsmittelverfahren das Projekt blockiere, erklärte das Baudepartement. Die Gespräche zwischen der Landerwerbskommission und den betroffenen Grundeigentümern seien im Gang. Viele Grundeigentümer seien dem Projekt gegenüber grundsätzlich wohlgesinnt. (sda)

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