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HOCHWASSERSCHUTZ: 24,4 Millionen Franken für Hochwasserschutz bei Alpnach

In Obwalden soll an der Sarneraa die erste von zwei geplanten Bauetappen für mehr Hochwasserschutz bei Alpnach ab 2019 realisiert werden. Der Regierungsrat beantragt dafür beim Parlament einen Kredit von 24,4 Millionen Franken.
Die Sarneraa auf Höhe des Flugplatzes Alpnach. Links die Wasserrückgabe aus dem CKW-Kraftwerk. (Bild: Adrian Venetz (Alpnach, 24. April 2015))

Die Sarneraa auf Höhe des Flugplatzes Alpnach. Links die Wasserrückgabe aus dem CKW-Kraftwerk. (Bild: Adrian Venetz (Alpnach, 24. April 2015))

Wie die Obwaldner Staatskanzlei am Donnerstag mitteilte, sind auf der halben Strecke vom Wichelsee zum Alpnachersee in und an der Sarneraa zahlreiche Massnahmen geplant. Diese sollen die Abflusskapazität des Flusses erhöhen und künftig im Flutgebiet beim Flugplatz mehrere Gebäude schützen.

Der Regierungsrat rechnet damit, dass der Bund gegen 65 Prozent der anrechenbaren Kosten übernimmt. Den Rest tragen der Kanton und die Gemeinde zu 60 respektive 40 Prozent.

Weil mit dem Bau einer neuen Zufahrtsstrasse die Stromversorgung des Kraftwerks Sarneraa sicherer wird, soll sich das Unternehmen dem Antrag der Regierung zufolge mit 200'000 Franken an dieser beteiligen.

Die Bauarbeiten für die erste Etappe sollen 2019 starten und vier bis fünf Jahre dauern. Die zweite Etappe am Unterlauf der Sarneraa vor der Mündung in den Alpnachersee, bei der es sich um ein Revitalisierungsprojekt handelt, will der Kanton bis 2033 realisieren.

Baustart für Stollen

Das Projekt für einen bessern Hochwasserschutz bei Alpnach ist eine Folge des geplanten Hochwasserentlastungsstollens flussaufwärts, der Sarnen für über 100 Millionen Franken besser vor Wasserfluten schützen soll. Die Bauarbeiten dazu sollen noch in diesem Jahr beginnen. Derzeit behandelt die Regierung die insgesamt 37 Einsprachen, die Ende 2016 bei der Auflage eingegangen waren.

Im Detail sieht die erste Etappe für das Wasserbauprojekt bei Alpnach vor, dass das Flussbett der Sarneraa verbreitert und tiefergelegt wird. Der Fluss soll so ein alle 30 Jahre auftretendes Hochwasser mit bis zu 200 Kubikmeter Wasser pro Sekunde schlucken können.

Für den Fall eines grösseren Hochwassers ist beim Flugplatz Alpnach ein Überflutungskorridor geplant. Darin soll das Wasser zwischen Flugplatzgebäuden und einer Abwasserreinigungsanlage durchfliessen und später wieder in die Sarneraa münden. Eine neue 800 Meter lange Mauer sowie einzelne Schutzbauten sollen die Gebäude in dem Korridor vor Schäden schützen.

Daneben sind auch ökologische Aufwertungen vorgesehen. Dazu zählen Flachuferbereiche, Kiesflächen, Hecken und Einzelbäume sowie Amphibienteiche und Feuchtgebiete. (sda)

Visualisierung zum Hochwasserschutz im Sarneraatal. (Bild: Visualisierung: Baudepartement Obwalden)

Visualisierung zum Hochwasserschutz im Sarneraatal. (Bild: Visualisierung: Baudepartement Obwalden)

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