HOCHWASSERSCHUTZ: Alte Stollen-Idee kommt neu ins Gespräch

Schneller, günstiger, weniger Risiken: Ein Baufachmann spricht sich für einen Hochwasserstollen West aus. Ganz neu ist die Idee nicht.

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In der Nähe des Wohngebiets Ziegelhütte in Sarnen könnte der Hochwasserstollen West beginnen. (Bild Adrian Venetz/Neue OZ)

In der Nähe des Wohngebiets Ziegelhütte in Sarnen könnte der Hochwasserstollen West beginnen. (Bild Adrian Venetz/Neue OZ)

Wäre der Hochwasserschutz im Sarneraa­tal nicht schneller und günstiger gewähr­leistet, wenn man einen kurzen Stollen unter dem Landenberg hindurch bauen würde?

Diese vor Jahren diskutierte Idee bringt Jakob Grünenfelder, ehemaliger Mitarbeiter im kantonalen Bauamt, erneut in die Diskussion. Er sieht vor allem in den erwarteten hohen Mehrkosten der Sarneraa-Tieferlegung ein Argument für diese Lösung.

Der Kanton treibt die Tieferlegung und Verbreiterung voran, die IG Hochwasserschutz kämpft unermüdlich für den Stollen Ost (in Richtung Wichelsee). Von einem möglichen Landenberg-Stollen dagegen hörte man kaum mehr etwas. «Und das verstehe ich nicht», sagt Grünenfelder.

Ein Stollen durch den Landenberg, so argumentiert er, sei viel kürzer und damit günstiger und schneller realisierbar als der 7 Kilometer lange Stollen Ost. Grünenfelder sieht den Stollen West als «idealen Kompromiss zwischen Stollen Ost und Tieferlegung».

Adrian Venetz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.