HOCHWASSERSCHUTZ: Das Volk dürfte über den Stollen befinden

Der Vorstand der IG Hochwasserschutz will die Initiative nicht in Eigenregie zurückziehen. Damit kommt es im September zu einer Volksabstimmung.

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Die Suche nach einer Hochwasserschutz-Lösung an der Sarneraa geht weiter. (Archivbild Robert Hess/Neue OZ)

Die Suche nach einer Hochwasserschutz-Lösung an der Sarneraa geht weiter. (Archivbild Robert Hess/Neue OZ)

Die IG Hochwasserschutz dürfte ihre Initiative nicht bis am nächsten Mittwoch zurückziehen. Diese Frist setzte der Kantonsrat, nachdem er einen Kredit gesprochen hatte, um die Stollenvarianten Ost und West auf den gleichen Planungsstand wie die Sarneraa-Variante zu bringen.

Der Vorstand will den Rückzug nicht von sich aus fällen, wie IG-Präsident Peter Zwicky klarlegt. Die Mitgliederversammlung am 29. Juni solle das letzte Wort haben. Somit ist es sehr wahrscheinlich, dass es im September zu einer Volksabstimmung über die Initiative und den Kantonsratsbeschluss kommt.

Zwar unterliegt der vom Kantonsrat beschlossene 4,3-Millionen-Kredit zur Ausarbeitung beider Stollenvarianten nur dem fakultativen Referendum. Mittels eines Behördenreferendums aber bringt die Regierung diesen Beschluss dann sozusagen freiwillig an die Urne.

Adrian Venetz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Obwaldner Zeitung.