HOCHWASSERSCHUTZ: Der Parlament will zuerst Stollen West prüfen

Es bleibt bei einem Marschhalt: Der Kantonsrat will die Motion Berlinger nicht vordringlich behandeln, sondern erst die Variante Landenberg-Stollen prüfen.

Drucken
Teilen
Herbststimmung am Wichelsee in Alpnach. (Archivbild Robert Hess/Neue OZ)

Herbststimmung am Wichelsee in Alpnach. (Archivbild Robert Hess/Neue OZ)

Jürg Berlinger (CVP, Sarnen) musste damit rechnen: Der Kantonsrat hat seine Motion nicht als dringlich taxiert. Der Vorstoss wird damit erst im Dezember behandelt. Die Motion ist praktisch die gleiche, die Berlinger bereits im Frühjahr eingereicht hatte: Die Regierung soll die Variante Stollen Ost (Wichelsee) auf den gleichen Planungsstand bringen wie die Tieferlegung und Verbreiterung der Sarneraa. Die Regierung dagegen will, dass nun eine Machbarkeitsstudie für den Stollen West (Landenberg) vorgenommen wird. Je nach Ergebnis will sie dann entscheiden, welche der Stollenvarianten weiterverfolgt werden soll.

Berlingers Wunsch, seine Motion dringlich zu behandeln, hätte eine Zweidrittelsmehrheit gebraucht. Mit 43 zu 11 Stimmen folgten die Kantonsräte aber dem Antrag der Regierung, die Motion nicht dringlich zu behandeln. Sie folgten auch der Meinung der Fraktionen mit Ausnahme der FDP, die Berlingers Motion dringlich behandelt haben wollte.

Adrian Venetz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Obwaldner Zeitung.