HOCHWASSERSCHUTZ: Der Stollen wird wieder zum Politikum

Stollen statt Tieferlegung und Verbreiterung: Die Diskussion kommt politisch wieder in Fahrt. Die CVP und FDP Sarnen wollen den Stollen im Auge behalten.

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Peter Zwicky, Präsident IG Hochwasserschutz Sarneraatal (li) mit Projektleiter August Husner an der Stelle, wo der Stollen aus dem Berg kommen soll. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Peter Zwicky, Präsident IG Hochwasserschutz Sarneraatal (li) mit Projektleiter August Husner an der Stelle, wo der Stollen aus dem Berg kommen soll. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Die IG Hochwasserschutz Obwalden kämpft weiterhin für die Stollenlösung. Wie an der Mitgliederversammlung am Dienstagabend bekannt worden ist, begibt man sich nun erneut aufs politische Parkett, um die Tieferlegung und Verbreiterung der Sarneraa zu verhindern.

Vorab seien mit der CVP Sarnen «sehr fruchtbare Gespräche» geführt worden, wie es hiess. Die Ortspartei plant, eine Motion in den Kantonsrat zu bringen. Sie soll die Regierung dazu bewegen, den Stollen als Alternativlösung weiterzuverfolgen.

Dass die FDP Sarnen schon immer mit dem Stollen geliebäugelt hat, ist kein Geheimnis. Sie tut dies auch mit Blick auf die Gewerbetreibenden im Dorf. John de Haan, der als Präsident der Sarner Fachgeschäfte vorgestern offiziell in den IG-Vorstand gewählt wurde, hielt fest: «Die Sarner Fachgeschäfte stehen hinter der Stollenvariante.»

Adrian Venetz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.