HOCHWASSERSCHUTZ: Die Sarneraa-Tieferlegung startet 2010

Das Planerteam für die Tieferlegung der Sarneraa ist bestimmt. Und bereits im nächsten Herbst starten die Landerwerbsverhandlungen.

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Kritische Blicke in die Sarneraa von Heinz Weber, Gesamtleiter der Ingenieursgemeinschaft und seinen Mitarbeitern. (Bild pd)

Kritische Blicke in die Sarneraa von Heinz Weber, Gesamtleiter der Ingenieursgemeinschaft und seinen Mitarbeitern. (Bild pd)

Meist fliesst die Sarneraa in ihrem Bachbett friedlich durch das Dorf Sarnen. Nichts deutet darauf hin, dass dieser Bach in den letzten Jahren schon öfters auch ein anderes Gesicht gezeigt hat. Vielen sind jedoch die Bilder der Hochwasser 1999 oder 2005 präsent. Es bestand dringender Handlungsbedarf. «Ein Hochwasser wie 1999 soll keine Schäden mehr anrichten können. Auch bei Katastrophen wie 2005 sollen die Schäden künftig viel geringer ausfallen», erklärt Sepp Hess vom Amt für Wald und Raumentwicklung Obwalden das Ziel des Hochwasserschutzprojektes. «Die bisherigen Untersuchungen haben bestätigt, dass die Tieferlegung der Sarneraa die geeignetste Variante für den Schutz von Sarnen ist», gibt der Leiter des Hochwasserschutzprojektes Sarneraa zu verstehen.

Planerteam bestimmt
In einem nächsten Planungsschritt müssen die Ingenieure das Projekt zur Baureife bringen. Den Zuschlag für diese Arbeiten erhielt nach der öffentlichen Ausschreibung die Ingenieurgemeinschaft Landenberg mit Heinz Weber als Gesamtleiter sowie den Ingenieuren Johannes Abegg, Peter Leu und Hans-Ruedi Durrer.

Wenig zeitlicher Spielraum
Die Ingenieurgemeinschaft Landenberg kann in der Startphase auf das umfangreiche Grundlagenmaterial vom Amt für Wald und Raumentwicklung und der weiteren kantonalen Ämtern sowie der Gemeinde Sarnen zurückgreifen. «Trotz den bereits geleisteten Vorarbeiten werden weitere Feldaufnahmen nötig sein», so Gesamtleiter Heinz Weber, «für die auch die Grundstücke entlang der Sarneraa betreten werden müssen.»

pd/Robert Hess

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Obwaldner Zeitung.