HOCHWASSERSCHUTZ: Engelberg muss mehr für den Schutz bezahlen

Engelberg investiert in die Sicherheit vor Hochwasser. Das Schutzprojekt wird für die Gemeinde nun teurer als geplant.

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Die Engelbergeraa während des Hochwassers 2005; vorn die damals zerstörte Brücke, oben der Eugenisee. (Archivbild Eveline Bachmann/Neue LZ)

Die Engelbergeraa während des Hochwassers 2005; vorn die damals zerstörte Brücke, oben der Eugenisee. (Archivbild Eveline Bachmann/Neue LZ)

Die Gemeinde Engelberg benötigt zusätzliches Land, um das Hochwasserschutzprojekt Engelbergeraa zu verwirklichen. Das Projekt sieht vor, den Fluss vom Bereich Schwybogen, wo er in die Aaschlucht stürzt, bis zum Bannwald auf einer Länge von 4 Kilometern zu verbreitern.

Das Hochwasserschutzprojekt kostet statt der geplanten 25,6 Millionen Franken neu voraussichtlich 29,6 Millionen Franken – fast 4 Millionen mehr. Einen Teil davon muss die Gemeinde tragen. Einer der Gründe für die Mehrkosten: Die Gemeinde hat einen besseren Landpreis bezahlt, als dies für Landwirtschaftsland üblich ist.

Den Nachtragskredit für das Hochwasserschutzprojekt Engelbergeraa möchte der Einwohnergemeinderat an der Talgemeinde im Frühling traktandieren. Der Baubeginn des Hochwasserschutzprojektes ist auf Herbst/Winter 2010/11 geplant. Die Arbeiten dauern voraussichtlich sechs Jahre.

Geri Wyss

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.