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HOCHWASSERSCHUTZ: Obwalden legt Zeitplan für Hochwasserschutzmassnahmen vor

Das Bauprojekt für das Wasserbauprojekt Sarneraa Alpnach I liegt im Entwurf vor, im Frühling 2018 soll es öffentlich aufgelegt werden. Läuft alles nach Plan, soll das Projekt für besseren Hochwasserschutz zwischen 2019 und 2023 realisiert werden.
Blick auf den Alpnachersee mit dem Mündungsbereich der Sarneraa (links) und dem Flugplatz. (Bild: Leserbild: Helene Gosswiler)

Blick auf den Alpnachersee mit dem Mündungsbereich der Sarneraa (links) und dem Flugplatz. (Bild: Leserbild: Helene Gosswiler)

Mit dem Ausbau der Sarneraa, der Schaffung einer seitlichen Entlastung mit Überlastkorridor im Bereich des Flugplatzes Alpnach sowie verschiedenen Areal- und Objektschutzmassnahmen würden bestehende Schutzdefizite behoben, teilte das Obwaldner Bau- und Raumentwicklungsdepartement am Donnerstag mit. Parallel dazu würden umfassende ökologische Aufwertungsmassnahmen realisiert.

Der Kantonsrat hatte anfangs Juni dieses Jahres den dafür notwendigen Kredit in der Höhe von 24,4 Millionen Franken bewilligt. Das Projekt für einen besseren Hochwasserschutz bei Alpnach ist eine Folge des geplanten Hochwasserentlastungsstollens flussaufwärts, der Sarnen für über 100 Millionen Franken besser vor Wasserfluten schützen soll.

Sind diese Arbeiten abgeschlossen, so ist ab 2023 die Umsetzung des Wasserbauprojekts Sarneraa Alpnach II vorgesehen, wie es weiter heisst. Gemäss heutigen Planungsstand wird dies zwischen acht und zwölf Millionen Franken kosten.

Im Vordergrund steht dabei die Verbesserung der natürlichen Verhältnisse im Gewässerlauf und in den angrenzenden Lebensräumen. Das Gerinne unterhalb der Flugzeugbrücke Nord werde verbreitert und der Natur werde wieder mehr Platz gelassen, heisst es in der Medienmitteilung.

Aufwertung des Südufers

Für das Delta der Sarneraa und das Südufer des Alpnachersees erarbeiten die zuständigen kantonalen Fachstellen derzeit ein ökologisches Aufwertungsprojekt. Ziel ist ein möglichst naturnaher Zustand. Um dies zu erreichen, werden die in den letzten Jahrzehnten durch Kiesbaggerung entstandenen Löcher im Mündungsbereich der Sarneraa teilweise wieder aufgefüllt.

Dafür könnte unbelastetes Aushub- und Ausbruchmaterial vom geplanten Hochwasserentlastungsstollen und den Massnahmen an der Sarneraa Alpnach benötigt werden. Diese Art der Verwertung bringe für den Kanton Obwalden ein erhebliches Potential für Kosteneinsparungen, heisst es weiter. Zurzeit werde dafür eine Machbarkeitsstudie erstellt.

Als nächster Schritt wird dem Kantonsrat ein Planungskredit beantragt. Die Gesamtbewilligung für die Aufwertung des Südufers soll im Sommer 2019 vorliegen. (sda)

So soll die Sarneraa nach Realisierung der Wasserbauprojekte aussehen. (Bild: Bildmontage: PD)

So soll die Sarneraa nach Realisierung der Wasserbauprojekte aussehen. (Bild: Bildmontage: PD)

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