HOCHWASSERSCHUTZ: Sarneraa: Die hohen Kosten überraschen

Die Überraschung ist der Obwaldner Regierung gelungen, aber im negativen Sinne: Die hohen Kosten für die Sarneraa-Tieferlegung ernten einige Kritik.

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Schüler überqueren in Sarnen die Brücke an der Schwanderstrasse. (Bild Robert Hess/Neue OZ)

Schüler überqueren in Sarnen die Brücke an der Schwanderstrasse. (Bild Robert Hess/Neue OZ)

Einer jedoch fühlt sich bestätigt: Peter Zwicky, Präsident der IG Hochwasserschutz, sagt: «Es befriedigt sehr, dass unsere Bedenken wegen der Grundwasserproblematik ernst genommen wurden.» Nicht nur das, sie sind sogar der Hauptgrund der Kostensteigerung, wie die Regierung bekannt gab. «Ich war immer sicher, dass dieses Risiko unterschätzt wurde», sagt Zwicky. Nun will er nicht nachlassen in den Anstrengungen für die Stollenvariante Ost (Wichelsee).

In Politikerkreisen gibt es derzeit wenig Grund, froh zu sein. CVP-Kantonalpräsident und Kantonsrat Patrick Imfeld: «Mich ärgert, dass man noch im Mai bekräftigte, man sei im Kostenrahmen von 47 Millionen Franken.» Vor diesem Hintergrund seien spätere Beschlüsse gefallen. «Das hat uns auf eine falsche Fährte gebracht.» Inzwischen sind es 76 Millionen. «Ärgerlich ist überdies, dass es zu einer erneuten zeitlichen Verzögerung kommt.»

Markus von Rotz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Obwaldner Zeitung.