HOCHWASSERSCHUTZ SARNERAATAL: Der Stollen wird politisch salonfähig

Die Regierung will unter Umständen auch den Stollen am Wichelsee prüfen. Die IG Hochwasserschutz bleibt jedoch skeptisch und hält ihre Initiative bereit.

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Peter Zwicky, Präsident der IG Hochwasserschutz. (Bild Corinne Glanzmann/ Neue NZ)

Peter Zwicky, Präsident der IG Hochwasserschutz. (Bild Corinne Glanzmann/ Neue NZ)

Bis Ende November muss das Obwaldner Baudepartement darlegen, ob der Stollen West machbar ist. Je nach Ergebnis will die Regierung dann eine Stollenvariante der bisher favorisierten Tieferlegung ebenfalls bis zum Bauprojekt ausarbeiten lassen. Das könnte auch der Stollen Ost sein, der nach Ideen der IG Hochwasserschutz im Felsen parallel zum Wichelsee gebaut werden soll.

Die IG Hochwasserschutz spürt nach der neusten Entwicklung Aufwind. Doch es bleibt die Angst, zwischen Stuhl und Bank zu fallen. Ende September soll darum die Volksinitiative lanciert werden. Damit will sie den Kanton verpflichten, für die genannten 1,8 Millionen den Stollen bis zur Baureife zu planen. Laut Peter Zwicky, Präsident der IG Hochwasserschutz, werde nur dann auf die Initiative verzichtet, wenn der Kantonsrat am Donnerstag den Vorstoss von Jürg Berlinger (CVP, Sarnen) als dringlich erklärt und unterstützt, welcher im Prinzip das gleiche fordert. 

Markus von Rotz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Nid- und Obwaldner Zeitung.