HOCHWASSERSCHUTZ SARNERAATAL: Die Variantenabstimmung ist nicht vom Tisch

Die Befürworter einer Varianten­abstimmung zum Hochwasserschutz­projekt Sarneraatal geben nicht auf. Eine Motion leitet den nächsten Versuch ein.

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Tieferlegung/Verbreiterung der Sarneraa oder Stollenprojekt: Die Variantendiskusison geht weiter. (Bild Robert Hess/Neue OZ)

Tieferlegung/Verbreiterung der Sarneraa oder Stollenprojekt: Die Variantendiskusison geht weiter. (Bild Robert Hess/Neue OZ)

Der Obwaldner Kantonsrat hat eine Motion von Boris Camenzind (FDP) knapp abgelehnt, die mit einer Änderung des Abstimmungsgesetzes künftig Alternativabstimmungen des Volkes ermöglichen wollte. Der Vorstoss zielte auf eine eventuelle spätere Variantenab-stimmung beim Hochwasserprojekt Sarneraatal.

Noch am selben Tag haben CVP-Kantonsrat Jürg Berlinger und 23 Mitunterzeichner einen neuen Anlauf zu einer Variantenabstimmung unternommen. Der Kantonsrat soll über die Finanzierung und die Ausführung des Projektes «Tieferlegung/Verbreiterung der Sarneraa» oder des «Stollenprojektes» entscheiden können.

Bei der Mehrheit der Bevölkerung herrsche «inzwischen die Meinung vor, dass das Stollenprojekt weiter verfolgt werden muss», schreibt Berlinger in der Begründung – ungeachtet vom Ja des Obwaldner Volkes zum Projekt «Tieferlegung/Verbreiterung» der Sarneraa vom November 2007.

Robert Hess

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.