HOCHWASSERSCHUTZ SARNERAATAL: Kantonsräte befürchten ein Abseits

Die IG Hochwasserschutz zieht ihre Initiative vors Volk. Mit dem Gegenvorschlag des Kantonsrats ergibt das einen harten Abstimmungskampf.

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Die Suche nach einer Hochwasserschutz-Lösung an der Sarneraa geht weiter. (Archivbild Robert Hess/Neue OZ)

Die Suche nach einer Hochwasserschutz-Lösung an der Sarneraa geht weiter. (Archivbild Robert Hess/Neue OZ)

Am 26. September kommt die Initiative der IG Hochwasserschutz vors Volk. Sie wird auch trotz Anhalten von Kantons- und Regierungsrat nicht zurückgezogen. Mit dem Gegenvorschlag des Kantonsrats werden vom Volk 4,3 Millionen Franken für die Planung zweier Hochwasserschutzvarianten, Stollen Ost der IG und Stollen West, verlangt.

Die Sarner Kantonsräte Boris Camenzind (FDP) und Jörg Berlinger (CVP) setzten sich an der IG-Versammlung mit Engagement für den Rückzug der Initiative ein. Beide sind vehemente Gegner der vom Stimmvolk im November 2007 mittels Planungskredit beschlossenen Variante «Tieferlegung und Verbreiterung der Sarneraa». Ihre Einsatz war nicht von Erfolg gekrönt.

Primus Camenzind

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.