Hochwasserschutz wird erheblich teurer

Die Kosten für das Hochwasserschutzprojekt Engelberger Aa und Zuflüsse kommen auf 34,5 Millionen Franken zu stehen. Das sind 13 Prozent mehr als ursprünglich vorgesehen. Der Obwaldner Kantonsrat hat am Donnerstag dennoch einstimmig und zustimmend Kenntnis vom Bericht genommen.

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Nach starken Regenfällen kann die Engelberger Aa - hier zwischen Buochs und Ennetbürgen - zu einem reissenden Fluss werden. (Bild: Matthias Piazza/Neue OZ)

Nach starken Regenfällen kann die Engelberger Aa - hier zwischen Buochs und Ennetbürgen - zu einem reissenden Fluss werden. (Bild: Matthias Piazza/Neue OZ)

Laut dem Bericht des Regierungsrates zum Stand des Hochwasserschutzes Engelberger Aa sind rund die Hälfte der Mehrkosten teuerungsbedingt. Damit aber liege die Gesamtsumme immer noch innerhalb des Kostengenauigkeitsbereichs von plus/minus 20 Prozent. Der Kantonsbeitrag erhöht sich damit von 6,99 auf 7,94 Mllionen. Franken.

Zu den 2011 aufgelegten Teilprojekten Engelberger Aa und Mehlbach sind laut Regierung mehrere Einsprachen eingegangen. Die Einspracheverhandlungen sind für Februar 2012 vorgesehen. Bei einem optimalen Verlauf der Verhandlungen dürfe damit gerechnet werden, dass die Arbeiten am Mehlbach Ende 2012 und jene an der Engelberger Aa Anfang 2013 begonnen werden.

Bei der Erneuerung des Wehrs Eugenisee konnte man sich mit der Konzessionsnehmerin des Kraftwerkes, elektrizität wasser luzern (ewl), einigen. Diese übernimmt die Erneuerungskosten von rund 8 Millionen Franken. Bei einem allfälligen vorzeitigen Rückkauf der Krafwerkanlagen würde der Kanton die Neubaukosten ewl anteilsmässig zurückzahlen.

sda