Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Hohe Qualität – aber wer ist bereit, zu zahlen?

Verband Seit einem Jahr ist der Alpnacher Simon Niederberger (Bild) Präsident des Obwaldner Bauernverbandes. Im Rückblick auf das erste Amtsjahr stellt er fest, dass die Arbeit für den Verband sehr zeitintensiv ist. «Leider ist nicht immer alles ersichtlich, was wir machen, und vieles trägt nicht die erwarteten Früchte», sagt Niederberger. Trotzdem ist er bestrebt, zusammen mit seinen Kollegen im Vorstand das Beste zu geben.

Niederberger erlebte in diesem Jahr interessante Begegnungen, bei denen man immer etwas habe lernen können. Im Speziellen blieb ihm der Wirtschaftsdialog am «Obwald» in Erinnerung.

Niederberger berichtet weiter, dass der Obwaldner Bauernverband eine enge Beziehung mit den Nachbarverbänden Uri und Nidwalden pflegt. Durch die gemeinsame Geschäftsstelle könnten gemeinsam Ressourcen genutzt werden. Niederberger schätzt ebenso die gute Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Bauernverband (SBV) und dem Zentralschweizer Bauernbund (ZBB), dies insbesondere, wenn es um die Ausarbeitung von Vernehmlassungen geht.

Kurze Wege im kleinen Kanton Obwalden

Der Präsident weiss es aber auch zu schätzen, dass in Obwalden nur kurze Wege zurückgelegt werden müssen, um bei einer Amtsstelle oder bei Regierungsräten ein Anliegen zu deponieren. In besonders guter Erinnerung blieb ihm im vergangenen Jahr die eindrückliche Präsentation der Lungerer Landwirtschaft anlässlich der Gewerbeausstellung in Lungern.

Nachdenklich macht ihn die heutige Situation auf den landwirtschaftlichen Märkten, wenn die Landwirtschaft hochwertige Lebensmittel produziere, aber die Abnehmer nicht bereit seien, den entsprechenden Preis zu bezahlen. Von Betroffenheit sprach Niederberger, wenn er von Schicksalsschlägen von Bauernfamilien hören musste. Dazu sagte er: «Mir ist es ein Anliegen, dass, wenn jemand Probleme hat, man dann nötige Hilfsangebote nutzt und annimmt.» (pk)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.