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Interview

Höhlen-Saison auf der Frutt läuft nur langsam an

Die Schrattenhöhle auf Melchsee-Frutt kann seit letztem Herbst von Besuchern erkundet werden. Noch immer kommen den Höhlenbegeisterten die Schneemassen in die Quere.
Franziska Herger
Mit Stirnlampen ausgerüstete Teilnehmer einer begleiteten Tour überwinden eine steile Passage in der Schrattenhöhle. (Bild: NeKO-Stiftung)

Mit Stirnlampen ausgerüstete Teilnehmer einer begleiteten Tour überwinden eine steile Passage in der Schrattenhöhle. (Bild: NeKO-Stiftung)

Tief unter der Melchsee-Frutt windet sich die Schrattenhöhle auf einer Länge von insgesamt 20 Kilometern durch das Karstgestein. Was bisher vor allem von Forschern untersucht wurde, können seit vergangenem Herbst auch Touristen bestaunen.

Der Tourismusverein Melchsee-Frutt bietet zusammen mit mehreren Partnerorganisationen Höhlentouren durch einen geeigneten Abschnitt der Schrattenhöhle an. Von der Bergstation der Melchsee-Frutt aus ist es rund eine halbe Stunde Fussmarsch in nördliche Richtung bis zum Einstieg in die Höhle. Wie das Abenteuer ankommt, sagt Ernst Aufdermauer, Präsident des Tourismusvereins Melchsee-Frutt, im Interview.

Ernst Aufdermauer, wie ist die Nachfrage nach den Touren in der Schrattenhöhle auf der Frutt?

Momentan liegt am Höhleneingang noch Schnee, weshalb die Sommer-Höhlen-Saison noch nicht richtig angelaufen ist. Der Winter war aussergewöhnlich schneereich, der Einstieg meist eingeschneit – das ist uns etwas in die Quere gekommen. Rund vier Touren fanden bisher statt.

Wer sind Ihre höhleninteressierten Gäste?

Meist sind es sportaffine Leute, die etwas Neues sehen und ausprobieren möchten. Bisher waren es vor allem Personen aus der Region, im Alter von etwa 18 bis 40 Jahren.

Können auch weniger sportbegeisterte, höhlenunerfahrene Besucher an einer Tour teilnehmen? Welche Ausrüstung braucht es?

Für jemanden mit einer durchschnittlichen Fitness, der vielleicht einmal die Woche Sport treibt, ist die Tour gut machbar. Wichtig ist gutes Schuhwerk, der Rest der Ausrüstung, also Schutzanzug, Handschuhe, Helm und Stirnlampe, wird zur Verfügung gestellt.

Können Sie bereits abschätzen, ob das Angebot auch nach der zweijährigen Pilotphase weitergeführt wird?

Ja, das ist grundsätzlich das Ziel. Eine Einstellung der Touren steht momentan nicht zur Diskussion. Wir werden in den zwei Jahren Erfahrungen sammeln und uns halbjährlich mit den Veranstaltern treffen, um sie auszuwerten.

Infos: www.melchsee-frutt.ch

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