HORTUNG: Wer Bauland hat, der soll auch bauen

Zu viel eingezontes Bauland in Obwalden kann nicht genutzt werden. Dem will die Regierung nun einen Riegel schieben. Doch allzu schnell geht das nicht.

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Bauarbeiter am Werk. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Bauarbeiter am Werk. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Gesamthaft über alle Gemeinden ist in Obwalden zu viel Bauland eingezont. Doch es lässt sich nicht überbauen, weil viele Besitzer es horten. Das passt der Regierung nicht. Der Richtplan gibt ihr den Auftrag, dagegen vorzugehen. Und sie möchte schnell handeln. «Ohne gezielte Massnahmen zur Erhöhung der Baulandverfügbarkeit besteht die Gefahr, dass für die (... ) angestrebten Entwicklungen im Wohn- und Arbeitsplatzbereich nicht genügend Bauland erhältlich ist.» Sprich: Wem nützt das Ziel im Richtplan, jedes Jahr 300 Personen mehr in Obwalden zu wollen, wenn der Platz fehlt.

Es brauche eine «markante Erhöhung der Verfügbarkeit» von Bauland, schreibt die Regierung in ihrer Botschaft an den Kantonsrat, der das Geschäft am 13. März berät. Das Thema ist der Regierung schon länger ein dringendes Anliegen. Im Entwurf, der in die Vernehmlassung ging, hatte sie deshalb vorgeschlagen, eine Frist von fünf Jahren zu setzen, bis eingezontes Bauland überbaut werden muss. Inzwischen ist man nach der Vernehmlassung bei zehn Jahren.

Markus von Rotz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Obwaldner Zeitung.