Hosenlupf ausserhalb der Brünig-Schwingarena

Die Schwing-Arena am Brünig muss saniert werden. Über das Vorgehen scheiden sich allerdings die Geister.

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Das Brünigschwinget bietet eine einmalige Kulisse. (Bild: Archiv Boris Bürgisser/Neue LZ)

Das Brünigschwinget bietet eine einmalige Kulisse. (Bild: Archiv Boris Bürgisser/Neue LZ)

Als vom OK-Brünigschwinget und vom Ob- und Nidwaldner Schwingerverband (ONSV) die dringend notwendige Sanierung der Arena am Brünig ins Auge gefasst wurde, gingen diese noch von einer Zukunft mit drei Sägemehlringen und lediglich noch 100 Schwingern aus. So lautete denn auch der Projektauftrag an den Sachsler Architekten Ernst Spichtig.

Später, nachdem ein Teil der Planungsarbeit bereits geleistet war, wurde die Arena wieder mit vier Sägemehlringen und für 120 Schwinger beschlossen. Inzwischen war jedoch bereits Unmut aufgekommen und eine private IG-Brünigschwinget gab ein zweites Sanierungsprojekt in Auftrag. Das sei das gute Recht aller Verbandsmitglider, sagt ONSV-Präsident Maurus Adam. Die Planungsarbeit von Ernst Spichtig kam der veränderten Rahmenbedingungen wegen teurer zu stehen als budgetiert, und diese Tatsache wiederum hatte zur Folge, dass OK und ONSV sich bei der Freigabe der Planungsmittel nicht korrekt an die finanziellen Vorgaben der Statuten hielten. Ein umstrittener Projektentscheid und eine Kompetenzüberschreitung, - Transparenz und Selbstkritik von OK und ONSV sind angesagt.

Primus Camenzind

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Obwaldner Zeitung.