Immobilienpreise in Obwalden stagnieren auf hohem Niveau

Während die Preise für Einfamilienhäuser in der Schweiz innert Jahresfrist um 3 Prozent gestiegen sind, wurden sie in Obwalden gar leicht billiger .

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Wohnbesitz in Engelberg (Bild) kostet mehr als in Lungern.

Wohnbesitz in Engelberg (Bild) kostet mehr als in Lungern.

Bild: PD

(pd/unp) Wohneigentum in der Schweiz ist und bleibt begehrt, auch in Obwalden. Die Entwicklung seit einigen Quartalen zeige jedoch, dass Interessenten nicht mehr bereit seien, jeden Preis zu bezahlen, schreibt die Obwaldner Kantonalbank in einer Mitteilung. Die Preise im Kanton Obwalden stagnierten auf hohem Niveau.

Der Preisindex für Einfamilienhäuser zeigt per Ende März 2020 innert Jahresfrist ein Minus von 0,7 Prozent. In der Schweiz hat der Preisindex um 3,1 Prozent zugenommen. Seit 1998 haben die Hauspreise im Kanton Obwalden um 74 Prozent zugelegt. Schweizweit betrug der Zuwachs 84 Prozent. Für ein typisches Einfamilienhaus mit 180 Quadratmetern Wohnfläche zahlen Interessenten in den Gemeinden Engelberg und Sarnen rund 1,3 Millionen Franken. In Lungern ist eine gleichwertige Immobilie für rund eine Million Franken zu haben. Das sei im Vergleich zu den umliegenden Kantonen weiterhin preiswert, heisst es weiter in der Mitteilung.