In Engelberg kommt Älplerchilbi-Stimmung auf

Die Brunni-Fasnacht am Samstag in Engelberg hat nicht nur nur viel originelles gezeigt. Sie glich auch einer Älplerchilbi.

Drucken
Teilen
Viel Schall und Rauch: Fasnächtler und das Thema Energiestadt. (Bild: Richard Greuter/Neue OZ)

Viel Schall und Rauch: Fasnächtler und das Thema Energiestadt. (Bild: Richard Greuter/Neue OZ)

Der Fasnachtsumzug im Klosterdorf, der anlässlich der Brunni-Fasnacht am Samstagabend stattfand, ist etwas ganz Besonderes. Er strahlt nicht nur ein spezielles, nächtliches Ambiente aus, sondern zeigt auch den dörflichen Zusammenhalt der Engelberger. Er ist ein Gemeinschaftswerk der Dorfvereine, die sich mächtig ins Zeug legen und eine grosse Anzahl Sujets mit beeindruckender Originalität auf die Beine stellten.

Bild: Richard Greuter/Neue OZ
16 Bilder
Bild: Richard Greuter/Neue OZ
Bild: Richard Greuter/Neue OZ
Bild: Richard Greuter/Neue OZ
Bild: Richard Greuter/Neue OZ
Bild: Richard Greuter/Neue OZ
Bild: Richard Greuter/Neue OZ
Bild: Richard Greuter/Neue OZ
Bild: Richard Greuter/Neue OZ
Bild: Richard Greuter/Neue OZ
Bild: Richard Greuter/Neue OZ
Bild: Richard Greuter/Neue OZ
Bild: Richard Greuter/Neue OZ
Bild: Richard Greuter/Neue OZ
Bild: Richard Greuter/Neue OZ
Bild: Neue LZ

Bild: Richard Greuter/Neue OZ

Dem Thema Ökologie widmeten sich sich die Jung-Käppeler: Sie liessen einen auf einem Wagen montierten Automotor knattern. Andere wiederum machten mittels pyrotechnischem Feuerwerk Werbung für Engelberg als Energiestadt. Viel wurde gefeuert mit entsprechender Rauchentwicklung. Da und dort ertönte überlaute Discomusik. Doch für den echten Hintergrund sorgten die Brunni- Schränzer am Schluss des Umzuges.

Grosse Vielfalt

Wer genau hinschaute, dem wurde bald einmal klar: Die Engelberger vermissen eine Älperchilbi, und so machten sie aus der Not eine Tugend. «Wir haben die Fasnacht und die Älplerchilbi kombiniert», meinte ein Fasnächtler, der sich beim Pizzakurier nützlich machte. Pizzastücke, in einem improvisierten Ofen zubereitet, wurden an die Zuschauer verteilt. Später folgten die Schwinger mit Kaffee.

Und zu guter Letzt gab es bei einer übergrossen Konstruktion der alten Titlis-Bahn, wo fremde Gäste am Seil hingen, einen wärmenden Punsch. Verhungern und verdursten muss niemand. Weiter ging dann der Fasnachtsplauch im Ochsengaden auf der Klostermatte, wo DJ Mächi und DJ Spitfire für Unterhaltung sorgten.

Richard Greuter

Schicken Sie uns Ihre Fasnachts-Bilder!

Sind Sie auch an der Fasnacht? Und haben Sie rüüdige Bilder geschossen? Dann laden Sie hier Ihr rüüdiges Fasnachts-Bild hoch, egal, ob es sich um einen Schnappschuss vom Umzug, einen besonders gelungenen Grend oder ein Bild von einer Fasnachtsparty handelt. Die Online-Redaktion veröffentlicht alle Leserbilder unter www.luzernerzeitung.ch/fasnacht, die Besten auch in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.