INTERNAT: Nur noch 5 Tage Schule: Defizite sind schuld

Verluste bis zu 1 Million Franken pro Jahr verzeichnete das Kloster Engelberg in den vergangenen Jahren. Zur langfristigen Sicherung der Schule wird nun gespart.

Drucken
Teilen
Thomas Ruprecht, Rektor der Klosterschule Engelberg. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Thomas Ruprecht, Rektor der Klosterschule Engelberg. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Ab nächstem Schuljahr wird an der Stiftsschule im Kloster Engelberg der 5-Tage-Betrieb eingeführt. Noch im laufenden Schuljahr dürfen interne Schüler nur in den Ferien und an zwei bis drei ausgewählten verlängerten Wochenenden nach Hause. Am Samstag wird bis um 15 Uhr unterrichtet. Das schmälerte die Attraktivität des Internats, sagt Pater Andri Tuor, Mitglied der Schulleitung.

Dass damit ab Herbst Schluss ist, liege wesentlich an den Kosten, sagt Pater Tuor. «Wir haben über Jahre grosse Defizite gehabt, welche das Kloster tragen musste.» Der neue Rektor Thomas Ruprecht, erstmals ein weltlicher, habe die Aufgabe, die Schule selbsttragend zu führen. Darum galt es Sparmassnahmen zu suchen. Konkret trug das Kloster wiederholt, unter Einrechnung der Löhne der Patres, ein Defizit von je etwa 1 Million Franken pro Jahr. Dieses soll mit den eingeschlagenen Massnahmen halbiert werden.

Markus von Rotz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.