Ist die Schlittelpiste zu riskant?

Am vergangenen Montag ist ein 35-Jähriger beim Schlitteln tödlich verunglückt. Jetzt kommt aus: Es war nicht der erste schwere Unfall dieser Art.

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Zwei Schlittler auf der Melchsee-Frutt. Hier kam es kürzlich zu schweren Unfällen. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Zwei Schlittler auf der Melchsee-Frutt. Hier kam es kürzlich zu schweren Unfällen. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Keine Woche ist es her, seit ein syrischer Asylbewerber auf der Melchsee-Frutt beim Schlitteln tödlich verunglückte. Wie Recherchen unserer Zeitung zeigen, war dies nicht der erste schwere Schlittelunfall in diesem Winter.

Am 14. Januar verunglückte ein Mann und musste vom Rettungsdienst sofort ins Spital überführt werden. Ein Bekannter des Verunglückten, der namentlich nicht genannt werden will, bestätigt den Unfall. Er sagt: «Der Sturz war schlimm, der Mann liegt noch im Spital.» Nach dem jetzigen Kenntnisstand soll er aber Glück im Unglück gehabt haben und keine bleibenden Schäden davontragen.

Xander Seiler, Geschäftsführer der Bergbahnen Melchsee-Frutt sagt nun: «Richtig, an jenem Freitag gab es einen Unfall.» Genauere Auskünfte will er nicht erteilen - aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes. Angesprochen auf allfällige Sicherheitsmängel sagt er, dass der verunfallte Mann ausserhalb der Öffnungszeiten unterwegs war. Hier liege das Problem: «Die Sicherheit auf der Schlittelstrecke ist gegeben. Aber wenn sich die Schlittler nicht an die Anweisungen halten, kanns gefährlich werden.»

Pascal Imbach

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der Zentralschweiz am Sonntag.