Ja zur Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde

Der Obwaldner Regierungsrat hat in zweiter Lesung den Entwurf der Gesetzgebung zum neuen Kindes- und Erwachsenenschutzrechts zuhanden des Kantonsrats verabschiedet. Die geplante kantonale Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde ist in der Vernehmlassung auf Zustimmung gestossen.

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Die Obwaldner Regierung beantragt dem Kantonsrat eine kantonale Behörde für den Kindes- und Erwachsenenschutz. Sie soll die kommunalen Vormundschaftsbehörden ablösen. Das teilte die Staatskanzlei am Donnerstag mit.

Die kantonale Behörde ist eine Folge der neuen Bundesgesetzgebung zum Kindes- und Erwachsenenschutz. Die Fachbehörde soll sich aus drei Personen aus den Bereichen Recht, Sozialarbeit und Pädagogik zusammensetzen. Dazu kommen vier fachlich-administrative Mitarbeiter. Für die Kosten kommen die Gemeinden auf.

Die Mandatsführung (Vormundschaften) soll weiterhin in der Zuständigkeit der Gemeinden bleiben. Der Kanton soll jedoch auf Gesuch einzelner Gemeinden hin die Mandatsführung übernehmen können. Sollten die Gemeinden zum Schluss kommen, dass eine zentrale Mandatsführung effizienter ist, hält das Gesetz den Weg für eine solche Lösung offen.

sds