JASSDUEL: «Sarnen hat sackstark gejasst»

Es ist entschieden: Der Obwaldner Hauptort trägt den nächsten «Donnschtig-Jass» aus. Bis zu 3000 Leute werden am 8. August auf dem Dorfplatz erwartet.

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Die Obwaldner Jasser legten sich am Donnerstag mächtig ins Zeug. (Bild: Screenshot SRF)

Die Obwaldner Jasser legten sich am Donnerstag mächtig ins Zeug. (Bild: Screenshot SRF)

Die Sarner Jasser haben das wohl beliebteste Format des Schweizer Fernsehens SRF in den Obwaldner Hauptort geholt. Beim «Donnschtig-Jass» im zürcherischen Bülach bezwangen sie ihre Mitstreiter aus Engelberg mit 41 Differenzpunkten (wir berichteten). «Sarnen hat sackstark gejasst und verdient gewonnen», gibt sich der Engelberger Tourismusdirektor Frédéric Füssenich als guter Verlierer. Als designierter OK-Präsident bedauert Füssenich, dass die nächste Sendung nicht aus Engelberg ausgestrahlt wird.

Bis zu 3000 Leute erwartet

Am Donnerstag, 8. August, wird nun live vom Dorfplatz gesendet. Das 12-köpfige Jass-Organisationskomitee von Sarnen hat demnach zwei Wochen Zeit, den Anlass vorzubereiten. Kann man sich angesichts dieses knappen Zeitfensters überhaupt über den Erfolg freuen? «Natürlich. Wir freuen uns riesig über den Sieg», meint OK-Präsident und Gemeindeschreiber Max Rötheli, «das ist ein fantastisches Schaufenster um Sarnen in die Schweiz zu tragen.»

Wenn sich demnächst die beiden Toggenburger Gemeinden Bütschwil und Hemberg die Differenzpunkte zu schieben, werden gegen 150 Helfer auf dem Dorfplatz im Einsatz stehen. 2000 bis 3000 Besucher erwarten die Organisatoren – je nach Wetter. Der prominente Gast in der Sendung ist Beatrice Egli aus Schwyz, die Gewinnerin von «Deutschland sucht den Superstar».

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