Jetzt wird die Tunnelbohrmaschine für den Entlastungsstollen im Sarneraatal montiert

In knapp drei Monaten wird im Kanton Obwalden am Hochwasserentlastungsstollen gebohrt. Nun ist der Kopf der Tunnelbohrmaschine in die Baugrube gehievt worden.

René Meier
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Der Bohrkopf weist einen Durchmesser von 6,53 Metern auf und ist 88 Tonnen schwer. Er wurde am Montag mit einem der stärksten Raupenkräne der Schweiz in die Baugrube gehievt. Angeliefert wurde der Bohrkopf und die Maschine in den letzten Tagen:

Die Montage des Bohrkopfs und der Aufbau der 150 Meter langen Tunnelbohrmaschine schreiten gemäss Mitteilung des Kantons Obwalden planmässig voran. Der Kanton rechnet damit, dass die Tunnelbohrmaschine ab Anfang 2021 Fahrt aufnehmen wird und täglich 20 Meter vorwärts kommt. Der Durchschlag in Sachseln wird im Sommer 2022 erwartet.

Der Hochwasserentlastungsstollen wird über eine Länge von 6,5 Kilometern von Alpnach unterhalb des Wichelsees bis nach Sachseln am Sarnersee führen. Mit dem Stollen soll der Sarnersee bei Hochwasser entlastet werden. Er wird bis zu 100'000 Liter Wasser pro Sekunde Wasser aus dem Sarnersee aufnehmen und ableiten und damit Überschwemmungen verhindern können.

Der Bohrkopf mit einem Gewicht von 88 Tonnen und einem Durchmesser von 6,53 Metern wird in Alpnahc in die Baugrube gehievt.
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Die Tunnelbohrmaschine steht bereit.
Das Maschinenrohr, mit 127 Tonnen das schwerste Teil der Tunnelbohrmaschine für den Hochwasserentlastungsstollen, wird mit einem der grössten Krane der Schweiz der Firma Fanger in die Baugrube auf der Baustelle Alpnach gehoben.
Tony Burch steuert den Kran.
Der Vortrieb mit der Tunnelbohrmaschine soll Anfang 2021 beginnen.
Die fertig erstellte Baugrube beim Einlaufbauwerk Zwätschgenmätteli in Sachseln. Bild: PD
Die Arbeiten für die Baugrube beginnen.
Die Baugrube wächst in die Tiefe.
Wegen des Grundwassers muss die Baugrube abgedichtet werden.
Wegen des Grundwassers muss die Baugrube abgedichtet werden.
Das Material vom Aushub muss per Kran aus der Grube abtransportiert werden.
Die Baugrube ist im Endzustand 18 Meter tief, fast 20 Meter breit und 40 Meter lang.
Die Vorschubbahn für die tonnenschwere Tunnelbohrmaschine entsteht.
Die Vorschubbahn für die tonnenschwere Tunnelbohrmaschine wird gelegt.
Stahlschienen für die Vorschubbahn liegen bereit.
Betonarbeiten in der Baugrube.
Auch alle Maschinen müssen per Kran in die Baugrube gehievt werden.
Bohrjumbo im Einsatz.
Die Arbeiten in der Baugrube sind schon weit fortgeschritten. Noch ist ein Stück zu betonieren.
Die Baugrube kurz vor der Fertigstellung. Rechts ist der Zugang über Treppen für die Arbeiter.
Die Arbeiten für die Startröhre beginnen.
Nur Minuten vor der ersten Sprengung am 5. Mai.
Der Obwaldner Baudirektor Josef Hess löst die erste Sprengung aus.
Der Obwaldner Baudirektor Josef Hess löst die erste Sprengung aus.
Erste Sprengung am 5. Mai 2020 in Alpnach.
Ein Mineur bereitet eine Sprengung vor. Die Bohrlöcher werden mit den Ladungen gefüllt und mit Zündkabeln verbunden.
Bei einem Abschlag von 4 Metern Länge fällt rund 500 Tonnen Ausbruchmaterial an, das abtransportiert werden muss.
Schuttern nennen die Tunnelbauer den Abtransport des Ausbruchmaterials.
Die Röhre wird mit Stahlbogen und Spritzbeton gesichert.
Das Spritzbetonfahrzeug steht vor dem Portal bereit.
Spritzbetonarbeiten zur Sicherung des Tunnelgewölbes.
Material und Maschinen – alles muss per Kran in die oder aus der Grube gehievt werden.
Die Vorbereitungen für eine weitere Sprengung laufen, der Bohrjumbo bohrt die Sprenglöcher.
Die Startröhre hat eine Länge von 180 Metern, rechts (beim Portal) wacht die Heilige Barbara über die Mineure.
Die Heilige Barbara, Schutzheilige der Mineure, wacht an jedem Stolleneingang.
Die Baugrube beim Eindunkeln.
Auf der Gegenseite: Arbeiten an der Baugrube für das Einlaufbauwerk am Sarnersee bei Sachseln.
Die Buagrube des Einlaufbauwerks in Sachseln ist fertig und wird Ende August an die Arge HWS Marti übergeben.
Drohnenaufnahme des Einlaufbauwerks in Sachseln am Sarnersee.
Die fertige Baugrube beim Einlaufbauwerk. Hier beginnt Ende September der Gegenvortrieb beim Hochwasserentlastungsstollen.
Der Gegenvortrieb hat eine Länge von 78 Metern, nur 9 Meter darüber verläuft die Linie der Zentralbahn.
In der Baugrube wird die Tunnelbohrmaschine, die von Alpnach her den Hochwasserentlastungsstollen ausbricht, nach ihrer Ankunft in etwa anderthalb Jahren demontiert.

Der Bohrkopf mit einem Gewicht von 88 Tonnen und einem Durchmesser von 6,53 Metern wird in Alpnahc in die Baugrube gehievt.

Bild: Kanton Obwalden
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