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Jubiläumsfahrt nach Obwalden

Genau 103 463 Opel GT 1900 wurden von 1968 bis 1973 gebaut. 50 davon waren am Wochenende in Sarnen zu Gast.
Robert Hess
Beim Parkplatz Ei in Sarnen begutachten die Opel GT-Fans ihre Autos gegenseitig. (Bild: Robert Hess (Sarnen, 23. Juni 2018))

Beim Parkplatz Ei in Sarnen begutachten die Opel GT-Fans ihre Autos gegenseitig. (Bild: Robert Hess (Sarnen, 23. Juni 2018))

«Unser Club mit derzeit 33 Mitgliedern ist 1978 in Solothurn gegründet worden», erklärte Präsident André Wiedmer aus Biel am Freitag nach der Ankunft des Opel GT Clubs in Sarnen. «Das 40-Jahr-Jubiläum wollten wir in einer uns weniger bekannten Region feiern.» So waren am Wochenende rund 50 Opel GT mit insgesamt 80 Fahrern und Begleitpersonen aus der Schweiz, Deutschland, Holland und Belgien zu Gast in Obwalden.

Zehn Jahre älter als der Club ist der Sportwagen selber – er feiert seinen 50. Geburtstag. Zwischen 1968 und 1973 wurden in den Peugeot-Werken in Paris genau 103463 Exemplare des kurvenreichen Sportwagens gebaut und von Opel Rüsselsheim verkauft. Knapp drei Viertel gingen nach Nordamerika.

«Nur Fliegen ist schöner»

Fahrgestell und Motor wurden dem Kadett entlehnt. Der 90-PS-Motor brauchte 11,5 Sekunden bis zur Tempo 100-Marke und bei 185 Kilometern pro Stunde blieb kaum mehr Luft nach oben. Das eher brave Auto kostete damals knapp 12000 Mark. «Je nach Zustand bewegen sich die heutigen Preise zwischen 5000 und 30000 Franken», berichtete André Wiedmer. Das Gefühl, der stolze Besitzer eines roten Opel GT zu sein, dokumentierte die Rückseite seines T-Shirts: «Nur Fliegen ist schöner.»

Bestimmt sind die schönen Sportwagen in meist kräftigen Farben am Wochenende da und dort aufgefallen. Am Samstag ging die Fahrt von Sarnen auf die Stöckalp und von dort mit der Gondelbahn auf die Frutt, wo «Sommerspiele» stattfanden. Am Abend waren Nachtessen und Unterhaltung im «Adler» in Kägiswil angesagt. Schlusspunkt der 40-Jahr-Jubiläumsfeier war am Sonntag die Fahrt ins Langis. «Der Aufenthalt in Obwalden war ganz einfach sensationell», bilanzierte André Wiedmer.

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