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Jugendliche können in Obwalden den «LIFT» nehmen

Auf einmal sind mangelnde Schulleistungen nicht mehr so wichtig. Das Anschlussprojekt LIFT gibt auch in Obwalden neue Hoffnung und Selbstbewusstsein.
Die Betreuer Markus Cinnanti (links) und Remo Ehrsam mit der LIFT-Teilnehmerin Katharina Küng. (Bild: PD)

Die Betreuer Markus Cinnanti (links) und Remo Ehrsam mit der LIFT-Teilnehmerin Katharina Küng. (Bild: PD)

Eine gute Anschlusslösung oder Lehrstelle ist auch für Jugendliche mit erschwerter Ausgangslage möglich. Dabei kann das Jugendprojekt LIFT helfen, weil es präventiv Jugendliche vom 7. bis 9. Schuljahr im Berufswahlprozess unterstützt. Nach erfolgreichen Pilotprojekten machen schweizweit rund zweihundert Schulen und mehr als 3000 Klein- und Mittelunternehmen mit, inzwischen auch drei Schulen aus dem Kanton Obwalden.

Sie räumen Regale ein, verrichten kleinere handwerkliche Arbeiten, helfen im Verkauf oder verpacken feine Produkte. An Wochenarbeitsplätzen verrichten Jugendliche leichte Arbeiten und sammeln praktische Erfahrungen. Die wöchentlichen Einsätze gegen Ende der 7. Klasse sind ein Hauptbestandteil des Jugendprojekts LIFT und oft ein Schlüsselerlebnis für die Jugendlichen. Die jungen Leute erhalten für ihren Einsatz eine kleine Entlöhnung und - wohl noch wichtiger - neues Selbstbewusstsein und positive Erfahrungen.

Plötzlich werden sie für «voll» genommen, müssen Verantwortung mittragen und ihre Arbeit ist etwas wert. Fachpersonen bereiten sie in Kleingruppen auf diese Einsätze vor und unterstützen sie mit gezielten Impulsen. Dabei werden die Schulen und Gewerbebetriebe systematisch miteinander vernetzt und es kommt eine positive Entwicklung in Gang. Ziel dabei ist nach Abschluss der obligatorischen Schulzeit einen erfolgreichen Übertritt in die Arbeitswelt zu erleben.

Unterstützung neben obligatorischem Unterricht

Während jeweils drei Monaten sammeln die Jugendlichen an den Wochenarbeitsplätzen «erwachsene» Erfahrungen. Begleitend ermöglichen die LIFT-Module wöchentlich an benötigten Schlüsselkompetenzen zu arbeiten und damit wird für die jungen Beteiligten eine bessere Ausgangslage geschaffen. Plötzlich sind ungenügende Schulleistungen, mangelnde Motivation und fehlende Unterstützung aus dem Umfeld nicht mehr so wichtig. Denn in den Betrieben geht es um praktische Anforderungen, die Jugendlichen lernen die Arbeits- und Berufswelt kennen. Das frische Selbstwertgefühl wirkt sich positiv auf den Schulalltag aus und auch die Selbstständigkeit wir grösser. Die Zusammenarbeit zwischen Schule und Betrieben führt zum Abbau von Vorurteilen und kann nachhaltig ausgebaut werden. Die Vernetzung mit lokalen Firmen- und Gewerbebetrieben ist zeitintensiv, aber für Schule und die Betriebe sehr lohnenswert. (pd)

Mehr Infos zum Projekt in den Kantonen finden Sie hier

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