Jugendparlament in Obwalden gefordert

Auf der Obwaldner Staatskanzlei ist am Mittwoch die Volksinitiative «für ein Jugendparlament» der Juso und der Jungen CVP eingereicht worden. Das Volksbegehren wurde von gegen 600 Personen eingereicht. Notwendig sind 500 Unterschriften.

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Am Mittwoch reichen die JUSO Obwalden bei der Staatskanzlei in Sarnen ihre kantonale Initiative «Für ein Jugendparlament in Obwalden» ein. Von links: Fabio Peter, Co-Präsident JUSO Obwalden, Sara Schmid, JUSO, Stephan Hossli, Landschreiber und Berivan Yüce, JUSO. (Bild: Primus Camenzind/Neue OZ)

Am Mittwoch reichen die JUSO Obwalden bei der Staatskanzlei in Sarnen ihre kantonale Initiative «Für ein Jugendparlament in Obwalden» ein. Von links: Fabio Peter, Co-Präsident JUSO Obwalden, Sara Schmid, JUSO, Stephan Hossli, Landschreiber und Berivan Yüce, JUSO. (Bild: Primus Camenzind/Neue OZ)

Nach Ansicht der Initianten brauchen Jugendliche in Obwalden eine eigene Plattform für den politischen Austausch. Das Jugendparlament soll von den Behörden konsultiert werden, wenn es um Anliegen geht, die Jugendliche betreffen. Darüber hinaus soll es das Recht haben, in der Regierung mitzureden, deshalb soll es ein Motionsrecht erhalten.

Als untere Altersgrenze für eine Wahl ins Jugendparlament soll der Besuch des sechsten Schuljahres gelten; die obere Altersgrenze liegt bei 25 Jahren. Dem Parlament soll ein jährlicher Geldbetrag zur Verfügung stehen, um seine Tätigkeit zu finanzieren und ausgewählte Projekte zu unterstützen.

sda/shä