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Jungunternehmer erhalten in Obwalden einen Preis

Unternehmer des EVG-Zentrums Horw gewinnen in Sarnen.
Marion Wannemacher
Daniel Portmann von «Zentralschweiz innovativ» überreicht den symbolischen Scheck an die Jungunternehmer Cyrill Burch, Meinhard und Manfred Meintjes (v.l.) Bild: Marion Wannemacher (Sarnen, 21. August 2019)

Daniel Portmann von «Zentralschweiz innovativ» überreicht den symbolischen Scheck an die Jungunternehmer Cyrill Burch, Meinhard und Manfred Meintjes (v.l.) Bild: Marion Wannemacher (Sarnen, 21. August 2019)

Seit drei Jahren gibt es das Start-up-Unternehmen EVG-Zentrum aus Horw, das von der Hochschule Luzern (HSLU) unterstützt wird. EVG steht für Eigenverbrauchgemeinschaft. Für ihre Online-Software www.zevvy.ch zum Abrechnen von Solarstrom erhielten die Jungunternehmer am Mittwoch von «Zentralschweiz innovativ» in den Räumen der Bruno’s Best AG in Sarnen einen mit 15000 Franken dotierten Preis.

Zum 146. Praktiker-Treff des Trägervereins Innovationstransfer Zentralschweiz ITZ erschienen rund 60 Gäste. «Zentralschweiz innovativ» handelt auf Auftrag der Zentralschweizer Kantone und berät und fördert KMU-Betriebe in ihrer Entwicklung. Der Besuch bei der Bruno’s Best AG passt inhaltlich in den Fokus des Programms. «Innerhalb von zwölf Jahren hat sich der Betrieb vom Kleinstunternehmer zum Marktleader in der Schweiz entwickelt», berichtete Geschäftsleiter Rony Arnold an der Führung durch Produktion und Abfüllung.

Jungunternehmer stossen auf Marktlücke

Die Vergabe des «Zinno Ideenschecks» unter den ausgewählten Projekten sei der Jury nicht leicht gefallen, betonte Innovationscoach Daniel Portmann. Und an die Jungunternehmer gerichtet, sagte er: «Coole Sache, macht so weiter.»

Informatiker Meinhard Meintjes erklärte am Anlass, dass sich das Online-Tool auf Mehrfamilienhäuser mit weniger als 20 Wohnungen konzentriere. Für das profitable Betreiben ihrer Solaranlage müssten diese ihren Strom nicht nur verteilen, sondern die Benutzer auch möglichst günstig abrechnen können.

«Pro Verbraucher verlangen wir nur einen Franken im Monat, da wird es schwierig für einen Spezialisten mitzuhalten», sagte Meinhard Meintjes.

Offensichtlich sind die Jungunternehmer mit ihrer Software auf eine Marktlücke gestossen. Geschäftsführer Cyrill Burch betonte: Für die grossen Überbauungen ab 100 Wohnungen habe es bereits funktionierende Angebote gegeben, für die kleineren koste dies aber mehr als die Solaranlage an Einnahmen generiert.

«Im März haben wir das Programm lanciert und online gestellt. Innert der ersten Tage und Wochen hatten wir über 1600 Besucher, zehn Prozent registrierten sich direkt», erzählte Burch. Der Preis motiviere zum Ausbau des Projekts: «Wir können nun erste Inserate schalten und die Leute, die keine Lösung haben, erreichen», freute sich Burch.

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