Juso Obwalden plant Angriff auf Hess

Die Juso Obwalden schielt nach Bern: Gut möglich, dass sie zu den Wahlen antritt – und ausgerechnet Ständerat Hans Hess ein Bein stellen will.

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Obwaldner Ständerat Hans Hess. (Archivbild/Neue OZ)

Obwaldner Ständerat Hans Hess. (Archivbild/Neue OZ)

Spruchreif sei noch gar nichts, stellt Juso-Co-Präsident Paco Krummenacher klar. Doch aller Voraussicht nach möchten auch die Jungen bei den Wahlen im Herbst mitmischen. «Wir haben es wahrscheinlich im Sinn, sind aber noch nicht hundertprozentig sicher», so Krummenacher gestern auf Anfrage. Überraschend: Sie nehmen nicht den Nationalratssitz von Christoph von Rotz (SVP) ins Visier, sondern wollen in den Ständerat – und damit das Polit-Urgestein Hans Hess (FDP) aus dem Stöckli werfen. «Der Nationalratssitz steht nicht zur Diskussion», so Krummenacher. Angesprochen auf einen allfälligen Nominationstermin, gibt sich der Juso-Co-Präsident ebenfalls wortkarg: «Bevor die Juso-Mitglieder einen Entscheid gefällt haben, möchte ich nicht mehr dazu sagen.» Aus der Ruhe bringen lässt sich Ständerat Hans Hess deshalb noch nicht: «Alle haben das Recht, zu kandidieren», sagte er gestern auf Anfrage. Natürlich nehme er jede Kandidatur ernst. An seiner Strategie werde er deshalb aber kaum etwas ändern, sondern «alles vorab nehmen».

Adrian Venetz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Obwaldner Zeitung.