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JUSTIZ: Obwalden gleicht Informatik in der Justiz anderer Kantone an

Auch Obwalden will seine Informatik in der Strafjustiz derjenigen des Bundes und anderer Kantone angleichen. Der Regierungsrat hat dem Beitritt zu einer entsprechenden Vereinbarung zugestimmt.
Die heutige Weitergabe von Daten in Papierform soll künftig entfallen. (Symbolbild) (Bild: Keystone/Cornelis Gollhardt)

Die heutige Weitergabe von Daten in Papierform soll künftig entfallen. (Symbolbild) (Bild: Keystone/Cornelis Gollhardt)

Wie die Obwaldner Staatskanzlei am Donnerstag mitteilte, soll die Vereinbarung zur Harmonisierung der Informatik in der Strafjustiz zu einheitlichen Prozessen bei den Staatsanwaltschaften, Gerichten und Justizvollzugsbehörden führen. Die heute noch häufige Weitergabe von Daten in Papierform und die manuelle Neuerfassung der Informationen durch die nachfolgende Behörde solle entfallen.

Ein erstes Vorprojekt bezweckt die Umstellung in der gesamten schweizerischen Justizlandschaft auf eine elektronische Aktenführung. Als Argumente für eine gesamtschweizerische Harmonisierung nennt die Obwaldner Regierung die enge Zusammenarbeit zwischen kantonalen Stellen und Bundesstellen sowie hohe Kosten für die Entwicklung von Informatikanwendungen.

Die Vereinbarung wurde bisher von 21 Kantonen und vom Bund unterzeichnet. Sie trat Anfang 2017 in Kraft. Ausgearbeitet worden war sie von der Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren (KKJPD). (sda)

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