KÄGISWIL: Leister-Angestellte von Kurzarbeit betroffen

Mit einem Exportanteil von 98 Prozent trifft die Rezession die Leister direkt. Ab März müssen die 400 Angestellten kurz arbeiten.

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Das Leister-Headquarters in Kägiswil. (Bild pd)

Das Leister-Headquarters in Kägiswil. (Bild pd)

Im Januar gab's noch Grund zum Feiern: Leister Process Technologies eröffnete ihren neuen Hauptsitz in Kägiswil. Nun ist der stark exportorientierte Betrieb gezwungen Kurzarbeit einzuführen. «Praktisch alle Märkte sind eingebrochen und die Bestellungen schwanken enorm», sagt Firmenchefin Christiane Leister. Deshalb müsse man zur Überbrückung flexibel reagieren können.

Zwar wird weiterhin an fünf Tagen pro Woche produziert und gearbeitet. Doch das Arbeitspensum der Mitarbeitenden wird ab März 2009 um 20 bis 40 Prozent reduziert. Grundsätzlich seien alle 400 Angestellten in Kägiswil und den zwei anderen Standorten betroffen, sagt Leister, doch nicht bei allen werde die Kurzarbeit gleich ausfallen, fügt sie an. Man wisse auch nicht, wie lange die Massnahme nötig sei.

Stefan Waldvogel

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag im Wirtschaftsteil der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.