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KÄGISWIL: Mit frischem Wind geht’s im Frauenbund weiter

Mit Verstärkung im Vorstand startet der Frauenbund Obwalden ins neue Verbandsjahr. Auch heuer sind wieder diverse Aktivitäten geplant. Am vergangenen Wochenende war Generalversammlung.
Marion Wannemacher
Andrea Imhof (Präsidentin, links) und Christine Stauber (rechts) mit Birgit Dressler. Als Geschenk gab es das Tuch, das alle Vorstandsfrauen tragen. (Bild: Marion Wannemacher (Kägiswil, 9. März 2018))

Andrea Imhof (Präsidentin, links) und Christine Stauber (rechts) mit Birgit Dressler. Als Geschenk gab es das Tuch, das alle Vorstandsfrauen tragen. (Bild: Marion Wannemacher (Kägiswil, 9. März 2018))

Marion Wannemacher

marion.wannemacher@obwaldnerzeitung.ch

«Willkommen, schön, dass du da bist», steht auf der Tischdeko des Frauenbundes. Bei der Generalversammlung des Kantonalverbandes im «Adler» herrscht am vergangenen Freitagabend im Restaurant Adler in Kägiswil eine gemütliche Atmosphäre. Hier wird ausgetauscht und vernetzt. Zur stimmigen Atmosphäre trägt das Handorgelduo Clemens und Gerig aus Kägiswil bei, das von Hermann Michel am Bass begleitet wird.

Auf ein spannendes Verbandsjahr blickt Präsidentin ­Andrea Imhof zurück. Es war ­geprägt von einem Frühlingshöck im Sportcamp Melchtal und einem Präsidentinnentreff mit Kegelplausch. Von einem besonderen Gast erzählt Andrea Imhof: «Die Schweizer Meisterin im Kegeln war zufällig da und erklärte uns spontan den Kegelsport mit seinen Raffinessen.» Im Mai erwartete der Frauenbund fast 270 Frauen des Schweizerischen Katholischen Frauenbundes in Sarnen zur Delegiertenversammlung. Ein weiterer Höhepunkt sei ein Zwiegespräch zwischen Dorothea von Flüe Wyss und Katharina Luther gewesen.

Flüchtlinge erzählen von ihrem Schicksal

Fortbildung ist ein wesentliches Anliegen des Frauenbundes. Im September ging es um das Thema geschickte Planung. An der Impulstagung erzählten Betroffene von ihrer Flucht. In verschiedenen Workshops wurde das Asylverfahren erklärt oder Integrationsmöglichkeiten aufgezeigt. Der Circus Viva für 140 Kinder in den Herbstferien war offensichtlich ein Erfolg. 50 freiwillige Helfer stellten drei Vorstellungen auf die Beine, die insgesamt 300 Besucher sahen.

Und auch im laufenden Verbandsjahr erwarten die Obwaldner Frauen wieder zahlreiche ­Aktivitäten, wie Vizepräsidentin Christine Stauber vorstellte. Der Obwaldner Sozialfonds wird 40 Jahre alt. Mitte Juni wird der Weltflüchtlingstag mit einem Fest der Kulturen in der Turnhalle der Kantonsschule gefeiert. Das Frauenzmorgä ist für den 10. November in Giswil in «Ediths Alpenrösli» geplant.

Der Obwaldner Sozialfonds hilft sozial schlechtergestellten Familien und Alleinerziehenden. Im vergangenen Jahr konnte er in 20 Fällen durch Unterstützungsbeiträge für Kinderbetreuung, Arzt- und Zahnarztkosten, Musikschule oder Krankenkassenprämien helfen. Zu Weihnachten wurden 42 Familien und Einzelpersonen besucht und beschenkt.

2017 schliesst mit einem leichten Plus ab

Verstärkung erhält der Vorstand des Frauenbunds durch Birgit Dressler. Die aus Bonn stammende Schreibpädagogin und Frauenfachreferentin wohnt seit 13 Jahren in Ramersberg, ist verwitwet, hat zwei erwachsene Kinder und vier Grosskinder. Auf Birgit Dressler kommt in wenigen Wochen gleich eine Aufgabe zu: Sie leitet eine Schreibwerkstatt. Für zwei weitere Jahre wurde Marianne Hegglin bestätigt. Sie ist für das Ressort Bildung zuständig. Für Vreny Zumstein, die vergangenen Frühling verstarb, wurde Manuela Wallimann für den Sozialfonds gewählt. Die 47-Jährige aus Alpnach ist bereits für den Sozialfonds tätig.

Insgesamt gehören zum ­Frauenbund 104 Einzelmitglieder und 10 Frauengemeinschaften mit rund 4600 Mitgliedern. Finanziell konnte der Verband das vergangene Jahr mit einem Plus von rund 1700 Franken abschliessen. Eine Spende über 14000 Franken aus der Gemeinnützigen Stiftung Alte Ersparniskasse Obwalden soll dem Bildungsressort zugutekommen.

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