KÄGISWIL/ALPNACH: Die Armee reisst weitere Unterstände ab

In Kägiswil und Alpnach verschwinden drei weitere Unterstände auf den Flugplätzen. Andere müssen saniert werden.

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Bauarbeiten an einem Unterstand in Kägiswil: In diesem Fall wird die defekte Rückwand herausgerissen und ersetzt. (Bild Robert Hess/Neue OZ)

Bauarbeiten an einem Unterstand in Kägiswil: In diesem Fall wird die defekte Rückwand herausgerissen und ersetzt. (Bild Robert Hess/Neue OZ)

In den vergangenen Tagen ist in Kägiswil wieder der Bagger aufgefahren: Vorerst wird an einem Unterstand die Aussenwand abgerissen und neu aufgebaut. Zwei der sieben Unterstände auf dem Flugplatz werden sodann aus Sicherheitsgründen dem Erdboden gleichgemacht. Ein erster war schon vor einem Jahr wegen Einsturzgefahr abgerissen worden.

Die Armasuisse rechnet gemäss ihrem Sprecher Kaj-Gunnar Sievert damit, bis Anfang Oktober die nötigen Bewilligungen für den Abbruch der zwei Gebäude zu erhalten. Die Abbrucharbeiten in Kägiswil möchte man bis Ende Jahr abschliessen. Die restlichen fünf Unterstände auf dem Flugplatz Kägiswil sollen «mit minimalen Sanierungsmassnahmen» auf einen Stand gebracht werden, «dass eine kurzfristige Nutzung aus Sicherheitsgründen verantwortbar ist».

Abbruch eines Unterstandes kostet etwa 50'000 Franken
Von den acht Unterständen auf dem Flugplatz Alpnach wird vorerst einer abgebrochen. Die Abbruchbewilligung erwartet man laut Sievert «noch im laufenden Jahr». Der Abbruch erfolge wenn möglich bis Ende 2008, ansonsten im neuen Jahr.  Für die restlichen Unterstände zeichne sich mit der Luftwaffe eine Lösung für kurzfristige Nutzung ab.

Das Abbrechen eines solchen Unterstands vom Typ U 43 – aus den Vierzigerjahren – kostet samt Rückbau, gesetzeskonformer Entsorgung der Bauteile und den nötigen Renaturierungsmassnahmen an die 50'000 Franken. Beim Betrag handelt es sich laut Armasuisse allerdings um eine Schätzung. Denn die effektiven Preise der Unternehmer könnten je nach den jeweiligen Platzverhältnissen noch variieren.

Markus von Rotz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.