Kaiserstuhl: Regierung reicht Projekt ein

Die Obwaldner Regierung hat das Projekt für den Bau des Autobahnabschnitts der A8 zwischen Lungern Nord und Giswil Süd genehmigt. Nun hat sie das Projekt beim Bundesamt für Strassen zur technischen Prüfung und beim Bundesrat zur Genehmigung eingereicht.

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Visualisierung des geplanten Südportals des Tunnels Kaiserstuhl. (Bild: PD)

Visualisierung des geplanten Südportals des Tunnels Kaiserstuhl. (Bild: PD)

Seit der Eröffnung der Umfahrung Giswil im Jahr 2007 und des Abschnitts Giswil Nord – Ewil im Herbst 2010 rollt der Verkehr der A8 vom Lopper bis Giswil Süd durchgehend auf einer kreuzungsfreien, grün signalisierten Autostrasse. Die Umfahrung Lungern wird im Dezember 2012 in Betrieb genommen. Mit dem Bau des Abschnitts der A8 Lungern Nord – Giswil Süd (mit Tunnel Kaiserstuhl) soll die Lücke im Nationalstrassennetz geschlossen werden, schreibt die Staatskanzlei Obwalden in einer Medienmitteilung vom Mittwoch.

Verkehrssicherheit verbessern

Heute dient der Abschnitt zwischen Giswil Süd und Lungern sowohl dem Durchgangs- als auch dem Lokalverkehr. Bezüglich Verkehrssicherheit seien bauliche Verbesserungen angezeigt, heisst es in der Mitteilung weiter. Mit der Inbetriebnahme des Tunnels Kaiserstuhl könne die Brünigstrasse vom Durchgangsverkehr befreit und somit die Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer erhöht werden.

Schutz vor Naturgefahren

Die heutige Brünigstrasse ist zudem an mehreren Stellen Naturgefahren ausgesetzt. Insbesondere Murgänge und Staublawinen würden Risiken für die Verkehrsteilnehmer bergen und hätten in den vergangenen Jahren verschiedentlich zu Unterbrüchen respektive Sperrungen der Strassenverbindung geführt. Diese Gefahren können mit dem Bau des Tunnels Kaiserstuhl und Massnahmen im Bereich der offenen Strecken weitgehend entschärft werden und damit die Erschliessungssicherheit des oberen Sarneraatals wesentlich verbessert werden.

pd/zim