KANTI SARNEN: Muss Jugendlokal der Kanti weichen?

Die Sieger im Wettbewerb für die Sanierung der Kanti Sarnen strichen den Juko-Pavillon. Damit verlöre die Jugend ein beliebtes Lokal.

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Juko-Pavillon in Sarnen. Hier finden regelmässig Partys statt. Im Bild Christian Isler. (Bild Luca Wolf/Neue NZ).

Juko-Pavillon in Sarnen. Hier finden regelmässig Partys statt. Im Bild Christian Isler. (Bild Luca Wolf/Neue NZ).

An die 300 Personen besuchten am vergangenen Freitagabend das Konzert von Funk'n'stein und die anschliessende Party im Juko-Pavillon auf dem Areal der Kanti Sarnen. Das Konzert- und Partylokal wird immer beliebter. Vereinspräsident Christian Isler führt das auf die aktiven Mitglieder zurück. Rund zwei Dutzend zählt der Verein, davon hilft gut die Hälfte beim Organisieren von Partys, Konzerten und anderen Anlässen tatkräftig mit, geführt von einem fünfköpfigen Vorstand. An bis zu drei Wochenenden pro Monat läuft was im Juko.

Pavillon ist verschwunden
Und trotzdem: Wer das Modell der Luzerner Architekten genauer studiert, die kürzlich den Wettbewerb für Sanierung und Erweiterung der Kanti gewonnen haben, sucht darauf den Pavillon vergebens. Das ist auch Juko-Präsident Isler, selber Schüler an der Kanti, aufgefallen. Der Juko-Pavillon sei derzeit beliebt, ihn zu verlieren, würde «wohl viel Wehmut» auslösen, meint er.

Markus von Rotz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der «Zentralschweiz am Sonntag».