KANTON: Behinderte sollen zu Hause zur Schule

Jugendliche mit schwerer Sprach- oder Verhaltensbehinderung sollen vermehrt in die Schule integriert werden. Der Kanton spart, wenn er die Kosten zahlt.

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Der Kanton Obwalden hat vermehrt Probleme damit, schwer sprach- oder verhaltensbehinderte Jugendliche in auswärtigen Heimen unterzubringen. Abnehmerinstitutionen sind etwa das Schul- und Wohnzentrum Schachen bei Malters oder die Sprachheilschule in Steinen. Ferner sind solche externe Platzierungen mit 110 000 bis 160 000 Franken pro Person teuer. Dabei seien sie sogar noch schlechter für die Jugendlichen als eine Integration in die Schule, weil der Kontakt zum eigenen Zuhause unter der Woche unterbrochen ist.

Diese Gründe sprechen für die Regierung dafür, solche Jugendliche vermehrt in öffentliche Schulen zu integrieren. «Diese Lösung ist viel günstiger», schreibt die Regierung in ihrem Bericht an den Kantonsrat. Doch die Integration in die Schule verursacht ebenfalls Kosten, die der Kanton voll übernehmen soll. Dies zumindest bis 2011. Dann soll ein Konzept vorliegen und eine definitive Regelung ermöglichen.

Markus von Rotz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Nid- und Obwaldner Zeitung.