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Kanton beteiligt sich an Restaurierung des Frauenklosters Sarnen

Der Regierungsrat hat der Stiftung Ora et Labora einen Kantonsbeitrag von maximal 108 033 Franken zugesichert. Es geht um denkmalpflegerisch relevante Arbeiten beim Projekt für ein neues Benediktinisches Zentrum in Sarnen.
Das Frauenkloster St. Andreas in Sarnen. (Bild: PD)

Das Frauenkloster St. Andreas in Sarnen. (Bild: PD)

Sämtliche Bauten auf dem Areal des Frauenklosters St. Andreas in Sarnen stehen unter Denkmalschutz. Bekanntlich realisiert gegenwärtig die Stiftung Ora et Labora auf dieser Liegenschaft ein Benediktinisches Zentrum. Es soll dereinst einen Lebensort für verschiedene Ordensgemeinschaften bilden. Damit sich die grösstenteils betagten Schwestern gegenseitig unterstützen und gemeinsam Infrastrukturen sowie externe Dienste nutzen können, ist ein Umbau in verschiedenen Klosterbauten notwendig. Geplant sind unter anderem pflegegerechte und rollstuhlgängige Zimmer sowie Gemeinschaftsräume für das klösterliche Leben der einzelnen Gemeinschaften.

Das Umbauprojekt ist aus einem von der kantonalen Denkmalpflege begleiteten Studienauftrag hervorgegangen. Die Restaurierungen umfassen Zimmermanns-, Bedachungs- und Spenglerarbeiten, Verputz-, Gipser- und Malerarbeiten sowie diverse Schreinerarbeiten an historischen Ausstattungsteilen einschliesslich der Restaurierung historischer Fenster und Türen. Die denkmalpflegerischen Auflagen bei einem Umbau sind mit Mehrkosten verbunden. Gestützt auf das Kulturgesetz und die kantonale Denkmalschutzverordnung beteiligt sich der Kanton deshalb an den Kosten dieses Teils der Arbeiten. Der Regierungsrat hat der Bauherrschaft einen Kantonsbeitrag von maximal 108 033 Franken gewährt, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Der Beitrag entspricht 9,3 Prozent der subventionsberechtigten Restaurierungskosten.

Die Umbauarbeiten begannen bereits im vergangenen Herbst, die eigentlichen Restaurierungsarbeiten sind im Frühling aufgenommen worden und dauern voraussichtlich bis Ende dieses Jahres. Die Schwestern der Klöster Melchtal und Wikon werden voraussichtlich Ende 2018 ins neue Benediktinische Zentrum einziehen. Später ist auch ein Zuzug weiterer Gemeinschaften möglich. (red)

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