KANTON OBWALDEN: Beitrag für Wasserversorgung von Flüeli-Ranft

Der Obwaldner Regierungsrat unterbreitet dem Kantonsrat einen Kredit in der Höhe von 353'000 Franken zur Sanierung der Wasserversorgung Flüeli-Ranft.

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Flüeli-Ranft erhält eine neue Wasserversorgung. Im Bild die Ranftkapelle. (Archivbild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Flüeli-Ranft erhält eine neue Wasserversorgung. Im Bild die Ranftkapelle. (Archivbild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Die Versorgungssicherheit mit Trink- und Löschwasser ist heute im Gebiet Flüeli-Ranft nur noch ungenügend gewährleistet, die Anlagen sind alt und müssen wegen des steigenden Wasserbedarfs vergrössert werden, teilt die Staatskanzlei Obwalden mit.

Neues Reservoir für bessere Versorgung
Mit dem Projekt soll ein Teil des Leitungsnetzes saniert und die beiden Reservoire Unterholz und Balmischwand ersetzt werden. Durch den Bau eines höher gelegenen Reservoirs im Gebiet Wolfligsberg werden zugleich die Druckverhältnisse der Trink- und Löschwasserversorgung verbessert.

Zudem ermöglicht es den Neuanschluss der südwestlich von Flüeli-Ranft liegenden Siedlungen im Gebiet Churigen. Sie bezogen bisher das Wasser von privaten Quellen, die dem heutigen Qualitätsstandard nicht mehr genügen. Die veranschlagten Baukosten betragen rund 1,8 Millionen Franken.

Realisierung bis 2014
Wie die Wasserversorgung für die etwa 50 Landwirtschaftsbetriebe in der gegend sehr wichtig ist, kann die Sanierung mit landwirtschaftlichen, nicht rückzahlbaren Beiträgen unterstützt werden. Diese setzen sich zusammen aus Bundes- und Kantonsmitteln.

Für den Kantonsbeitrag in der Höhe von höchstens 353'000 Franken ist der Kantonsrat zuständig. Das Projekt soll in den nächsten 4 Jahren realisiert werden.

ana