KANTON OBWALDEN: Das Gericht glaubt einem Autofahrer nicht

Ein Graubündner Autofahrer war auf der Strasse nach Engelberg mit 39 km/h zu schnell unterwegs. Vor den Gerichten bestritt er, der Lenker gewesen zu sein.

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Das Obwaldner Obergericht hat ein Urteil des Kantonsgerichts im Wesentlichen bestätigt. Es hat einen heute 46-jährigen Autofahrer wegen Überschreitens der zulässigen Höchstgeschwindigkeit um netto 39 Stundenkilometer der groben Verkehrsregelverletzung schuldig gesprochen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig und kann später ans Bundesgericht weitergezogen werden.

Wie bereits das Kantonsgericht, ist auch das Obergericht aufgrund der Indizien überzeugt, dass der Angeklagte bei der Geschwindigkeitskontrolle im Juli 2006 in Grafenort sein Auto selber gelenkt hatte, obwohl er dies vor beiden Instanzen bestritten hatte.

Auf den Videoaufnahmen der Polizei ist das Graubündner Kontrollschild des erfassten Autos klar erkennbar, das Gesicht des Fahrers oder der Fahrerin jedoch nicht. Vorerst hatte er zugegeben, das Auto gelenkt zu haben. Später erklärte er, er sei nicht gefahren. 

Robert Hess

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Obwaldner Zeitung.