KANTON OBWALDEN: Die Altersfürsorge wird immer wichtiger

Auch in Obwalden werden die Menschen zunehmend älter und gehen vermehrt topfit in Pension. Dies stellt hohe Anforderungen an die Altersfürsorge.

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Diese drei Sachsler können heuer den 100. Geburtstag feiern (v.l.): Margrit Reinhard-Meyer, Marie Rohrer-Rütti und Balz Omlin-von Ah. (Bild Josef Reinhard/Neue OZ)

Diese drei Sachsler können heuer den 100. Geburtstag feiern (v.l.): Margrit Reinhard-Meyer, Marie Rohrer-Rütti und Balz Omlin-von Ah. (Bild Josef Reinhard/Neue OZ)

In der Gemeinde Sachseln durften unlängst zwei Bewohnerinnen und ein Bewohner in kurzem Abstand den 100. Geburtstag feiern. Das ist erfreulich, zeigt aber auch: die Lebenserwartung steigt.

«Früher gingen alte Menschen ab zirka 75 Jahren ins Altersheim. Heute wird dieser Schritt gemacht, wenn es nicht mehr anders geht», erklärt Werner Amport, Geschäftsführer Curaviva Obwalden. Er ist im Kanton Obwalden mit der Altersplanung betraut. «Aus den ehemaligen Altersheimen sind heute zunehmend Pflegeinstitutionen geworden», ergänzt Sachselns Gemeindepräsidentin Margrit Freivogel.

«Die Nachfrage nach Plätzen in Alters- und Pflegeheimen und deren Auslastung steigt», so Freivogel. Im Kanton Obwalden hat sich Zahl der Betten in Pflegeheimen bei 380 eingepegelt. Die Altersfürsorge wird in beiden Kantonen künftig mehr kosten, weil mehr Personal nötig ist.

Urs Rüttimann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.